Punktverlust oder Punktgewinn in Puderbach?

SF Puderbach - HSG Westerwald
02.02.2019 17:30 Uhr - Puderbach, Realschule Plus

Erste Herrenmannschaft spielt nach zwischenzeitlichem 5-Tore-Rückstand Unentschieden

Auch in ihrem ersten Auswärtsspiel des Jahres 2019 bleibt die erste Herrenmannschaft ungeschlagen. Nach dem deutlichen 30:21 gegen den TV Bassenheim zu Jahresbeginn folgte nun ein 21:21 bei den Sportfreunden Puderbach.

Dabei wusste nach Spielende keiner, ob dies nun ein Punktgewinn oder –verlust war. Die Sportfreunde aus Puderbach kamen wesentlich besser ins Spiel und nutzten konsequent ihre Torchancen, während der HSG-Rückraum immer wieder viel zu schnell und viel zu unpräzise abschloss. Das Zwischenergebnis von 11:6 nach 18 Minuten sprach für sich. Einige Wechsel und Umstellungen sorgten dann dafür, dass die HSG verkürzen konnte und mit 13:11 die Seiten gewechselt wurden.

In der zweiten Halbzeit wurde dann die Deckung von 5:1 auf 6:0 umgestellt und schon in der 35. Minute war der Vorsprung egalisiert. Ab diesem Zeitpunkt gelang es keiner Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen, was sich dann auch in dem Endergebnis wiederspiegelte.

Trotzdem war Trainer Michael Menke aus anderen Gründen mit dem Ergebnis nicht zufrieden: „Wenn ich auf die Torschützenliste schaue und sehe, dass nur 5 Feldspieler Tore erzielt haben, so muss ich feststellen, dass vor allem unser Rückraum zu wenig Torgefahr gezeigt hat. Auf der anderen Seite sehe ich das Strafenverhältnis. Gegen uns wurden 9 Zeitstrafen und 6 Siebenmeter verhängt. Puderbach bekam nur eine Zeitstrafe und 3 Siebenmeter. Dieses Verhältnis stimmt einfach nicht; wir waren weder brutaler oder unsportlicher. Unter normalen Umständen gehen wir hier mit 5 bis 8 Toren Differenz als Sieger vom Platz.“

Chance zur Wiedergutmachung hat die HSG schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in Westerburg gegen die HSG Bannberscheid/Bad Ems.

Es spielten: David Münz, Benny Böhm, Max Vogel; Jörg Wengenroth (2), Torben Müller, (5) Alexander Vidojevic (6/1), Jure Jakic, Marin Volarevic, Artjom Domme (6/1), Lars Hoffmann (2), Jan Danihel, Nico Sonntag.

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