HSG Damen mit erfolgreichem Start in die neue Saison

Zum ersten Spiel der neuen Saison kam der SV Untermosel in die Westerburger Realschulhalle. Da die Gäste zu dieser Saison die Mannschaft neu gemeldet hatten, wusste man nicht so ganz was uns erwarten sollte. Die HSG begann in den neuen roten Auswärtstrikots unseres Sponsors Jörg Wengenroth mit einer sehr offensiven Abwehrformation. Diese sollte gerade gegen die starken Außen der Gäste nicht das richtige Mittel sein. So bekam man viele einfache Gegentore. Doch auch die Abwehr der Gäste konnte gegen die schönen Spielzüge und tollen Einzelaktionen der Westerwälderinnen nichts entgegensetzen. So ereignete sich ein sehr torreiches Spiel. Nach nicht einmal 10 Minuten stand es 7:7. Anschließend nahm die HSG kleinere Korrekturen in der Abwehr vor und konnte sich einen leichten Vorsprung erarbeiten.Untermosel versuchte mit einer Manndeckung gegen die HSG-Spielmacherin Janice Schmidt die Spielzüge zu unterbinden. Nun nutzten die Damen aus dem Westerwald die größeren Lücken in der Abwehr sehr konsequent. So ging es mit einem 20:17 in die Halbzeitpause.

In Halbzeit zwei bekam die Abwehr der HSG als erste Zugriff auf das Angriffsspiel von Untermosel und konnte so durch einfache Tore den Vorsprung ausbauen. Die Abwehr der Gäste hatte weiterhin Probleme die Lücken in der Abwehr zu schließen und machte es der HSG einfach zum Torerfolg zu kommen. Nach 60 Minuten stand dann ein klarer 35:26 Erfolg für die HSG auf der Anzeigetafel, die auch in der Höhe verdient war.Positiv anzumerken bleibt noch, dass Julia Simon und Alina Henrich nach ihren Knieverletzungen wieder mitwirken konnten. Im Gegenzug dazu verlässt uns Alisha Turbing leider Ende des Monats ins Saarland. Wir wünschen die für diesen Weg alles Gute und du bist jederzeit bei uns willkommen.

„In Halbzeit 1 haben wir in der Abwehr zu offen gespielt und so keinen richtigen Verbund hinbekommen. Dadurch kam Untermosel zu einfachen Toren. Dies haben wir in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht und so einen ungefährdeten Sieg eingefahren.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Wir möchten uns bei den Gästen aus Kobern-Gondorf nochmals für das sehr faire Spiel bedanken und auch dafür, dass sie extra andere Trikots organisiert haben, damit wir in unserem ersten Saisonspiel mit den neuen Trikots auflaufen konnten. Vielen Dank.

Durch den ungünstigen Spielplan und die Herbstferien bestreiten die Damen das nächste Spiel zur ungewohnten Zeit am Freitag den 18.10.2019 um 19:30 Uhr. Dann kommt die zweite Mannschaft des TuS Bannberscheid nach Westerburg.

Es spielten: Anna Sergeewa, Julia Simon – Kirsten Greeb, Alina Henrich (8), Jacqueline Kerzan (1), Helen Altgeld (5), Julia Weber (4), Janice Schmidt (4), Viktoria Kray (10), Alisha Turbing (3), Francesca Simon

Damen mit starker kämpferischer Leistung im Pokal

Im ersten Pflichtspiel der Saison ging es im Rheinland-Pokal gegen die Oberliga-Mannschaft aus Arzheim/Moselweiß. Somit war eigentlich schon vor Anpfiff der Partie klar wer dieses Spiel als Sieger verlassen sollte. Dem wurden die Gäste aus Koblenz auch gerecht und gewannen verdient mit 12:44. Was dieses klare Ergebnis allerdings nicht wiederspiegelt ist die kämpferische Einstellung der HSG.

Moselweiß kam wie erwartet gut in die Partie und konnte leichte technische Fehler der Heimmannschaft ausnutzen um schnell mit 0:4 in Führung zu gehen. Die HSG versuchte es bis zu diesem Zeitpunkt vergeblich gegen die Abwehr der Gäste zu umspielen. Durch eine schöne Aktion von Janice Schmidt konnte jedoch ein 7-Meter herausgeholt werden, welchen sie auch selbst zum 1:4 verwandelte. Damit schien der Knoten etwas gelöst. Die offensive Abwehr der Gäste konnte immer wieder ausgespielt werden.

Auch wenn Moselweiß weiterhin jeden kleinen Fehler direkt in einen schnellen Gegenstoß umwandelte und damit den Vorspruch weiter ausbaute zeigten die Damen aus dem Westerwald auch in der Abwehr zu überzeugen. Die körperlich überlegenen Damen konnte zwar nicht immer am Abschluss gehindert werden. Doch sprang jeder für den anderen ein und zu Zweit oder Dritt gelang es doch manches mal den Gegner am Torwurf zu hindern.

In der zweiten Halbzeit stellten die Gäste auf eine defensivere Abwehr um. Dies nutzte die HSG um vermehrt die Spielzüge zu probieren. So gelangen 2-3 Tore gegen eine wirklich gute Abwehr. Was für die Saison durchaus Hoffnung macht. Im Angriff agierten die Vereinigten aus Arzheim und Moselweiß nun mit zwei Kreisläufern. Dies bereitet der Abwehr mehr Probleme. Moselweiß spielte das Spiel so weiter. Die HSG jubelte über jeden Treffer und besonders das 10. Tor durch Janice Schmidt wurde von allen ausreichend bejubelt. Am Ende stand ein 12:44 auf der Anzeigetafel und man sah eigentlich nur zufriedene Gesichter.

Wir bedanken uns bei den Gästen aus Arzheim/Moselweiß für ein sehr faires Spiel und wünschen euch für die weitere Pokalrunde und die kommende Saison alles Gute.

Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Heute hat jede Spielerin über 60 Minuten die richtige Einstellung und den Willen gezeigt. Genau das hatten wir uns für dieses Spiel vorgenommen. Wir wollten Moselweiß hin und wieder ärgern. Auch das ist uns denke ich gelungen. Vor allem haben wir aber den Zuschauern gezeigt, was für eine tolle und kämpferische Mannschaft wir sind. So kann die Saison kommen“.

Am 07. September staten die Damen in die Saison. Dann kommt um 19:00 Uhr die zweite Mannschaft des TuS Bannberscheid in die Realschulhalle nach Westerburg. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützung freuen.

Es spielten: Larissa Kühn – Julia Weber (4), Jacqueline Kerzan (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (5), Patricia Schmitt (2), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray, Alisha Turbing, Helen Altgeld

Damen und Herren beim 2. Westerwald-Cup im Beach-Handball

Die Damen und Herren nahmen am 2. Westerwald-Cup im Beach-Handball teil. Dieser fand am Samstag an der Beach-Anlage in Altenkirchen statt. Für die Damen war es bereits der zweite Auftritt bei dieser Veranstaltung wohin die Herren zum ersten Mal dabei waren. Im Vergleich zum Vorjahr wurden diesmal die Herren- und Damen-Turniere nacheinander statt und die jeweils andere Gruppe konnte in dieser Zeit Team-Building-Aufgaben lösen.

Die Herren starteten zuerst mit dem Ball im Sand. Doch hier zeigte sich direkt die Unerfahrenheit was die Sportart im Sand anging. Gegen die Sportfreunde aus Puderbach gab es direkt eine Niederlage. Mit mehr Gefühl für den Sand und die taktischen Mittel dieser Disziplin wäre hier durchaus mehr drin gewesen. Das zweite Spiel bestritt die Mannschaft dann gegen die Truppe der SRS. Gespickt mit einem Bundesliga-Spieler war diese Mannschaft nicht zu schlagen und konnte sich am Ende auch den Gesamtsieg holen. Das dritte Spiel ging gegen die Gastgeber des VfL Hamm. Auch diese Mannschaft verfügt über einiges an Erfahrung was Beachhandball angeht. Bestreiten sie doch in der Vorbereitung regelmäßig Turniere an Nord- oder Ostsee. Nach drei Niederlagen sollte im letzten Spiel nochmal allen hineingeworfen werden. Im letzten Gruppenspiel war die Mannschaft aus Wissen der Gegner. Die erste Halbzeit konnte man für sich entscheiden. Die Zweite ging leider knapp verloren. So musste ein „Shoot-Out“ über den Sieger entscheiden. Knapp konnte Wissen dort die Oberhand bewahren. So verabschiedete sich die HSG mit dem fünften Platz und konnte das Halbfinale von außen verfolgen. Ab jetzt hieß das Ziel „Trinkerpokal“.

Die Damen sollten zuerst mit den Teambuilding-Spielen beginnen. Auf der ersten Station ging es darum, dass eine Spielerin mit verbunden Augen einen Parcours absolvieren musste, während die anderen sie mit Komandos hindurch führten. Ziel dieser Teambuilding-Spiele war für die Damen schnell klar. Man wollte mindestens zweiter werden, da die zwei Besten Mannschaften in einer Partie Flunky-Ball den Sieger ermittelten.

Nachdem Spiel 1 und 2 nicht ganz so liefen wie man sich erhofft hatte ging es in der Tennishalle darum eine Plane so oft zu halbieren wie möglich, ohne das eine Spielerin die Plane verlassen musste. Hier zeige sich mit Huckepack und viel Einsatz, dass die HSG Damen einige Ideen hatten dies zu lösen. Am Ende war man das einzige Team was es schaffte die Plane 7 mal zu falten.

Anschließend mussten Fragen zum Team beantwortet werden. Auch hier zeigte sich, dass die Damen der HSG sich in- und auswendig kennen. Abschließend blieb leider nur der 3 Platz in dieser Disziplin. Man ließ dies trotzdem nicht auf sich sitzen und fordere die Damen des SSV Wissen zu einer Runde Flunky-Ball heraus. Hier konnte man aus Sieger hervorgehen.

Nach dieser Einheit hieß es dann noch etwas Beach-Handball zu spielen. Zu Beginn hatte man sich fast vorgenommen 5. zu werden, da ein Spaß-Spiel gegen den 5. der Herren (Herren der HSG) stattfinden sollte. Dies wurde aber direkt verworfen, weil man gegen Puderbach direkt das erste Spiel klar für sich entscheiden konnte. Im zweiten Spiel gegen SRS musste man sich klar geschlagen geben. Gegen die starte Mannschaft aus Hamm bot man einen heißen Kampf, der leider knapp verloren ging. Zum Abschluss der Vorrunde warte mit Wissen ein machbarer Gegener, allerdings gingen den Damen der HSG die Kräfte aus. War man doch nur mit 6 Spielerinnen angetreten. Trotzdem qualifizierte man sich fürs Halbfinale. Musste sich hier aber erneut der Mannschaft des SRS geschlagen geben.

Trotz allem war es ein schönes Turnier und auch das Wetter spielte hervorragend mit. Alle Mannschaften hatten ihren Spaß und man freut sich bereit im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Es spielten für die Herren: Maxim Metternich, Lars Hofmann, Simon Kaiser, Jannik Hees, Maurice Lück, Daniel Hufer, Manuel Jungblut, Torben Müller

Für die Damen: Celine Krämer, Alisha Turbing, Viktoria Kray, Francesca Simon, Lena Hannappel, Helen Altgeld

HSG Damen mit schönem Saisonabschluss

Am vergangenen Samstag fand der Saisonabschluss der Damenmannschaft statt. Nach der ersten Saison gehörte dies natürlich dazu. Böses erwachen gab es bereit am frühen Morgen, als sich eine schneebedeckte Landschaft zeigte. Die ersten Gedanken gingen an Julia Weber, die an diesem Tag einen Teil der Abschlussfeierlichkeiten sausen lies und stattdessen beim Fishermans Run am Nürburgring eine erste Vorbereitung auf die neue Saison startete. Der Rest der Mannschaft traf sich dagegen mit guter Laune an der Dreifachsporthalle in Bad Marienberg.

Geplant war ein Freundschaftsspiel gegen den TuS Brotdorf. Der ehemalige Verein von Alisha Turbing machte seine Abschlussfahrt in den Westerwald und so kam die Idee bei einem gemeinsamen Spiel die Feierlichkeiten zu beginnen. Die Anreise der Gäste verzögerte sich leider etwas. Gerüchten zu Folge hatte eine Spielerin am Vorabend bereits mit der Vorbereitung auf „Malle“ begonnen und so die Abfahrt am Morgen verschlafen. Die Verspätung störte die Damen aus dem Westerwald allerdings gar nicht. Nutze man die Zeit für ein erstes Kalkgetränk und sorgte dafür, dass alle vorhandenen Getränke auf der Auswechselbank bereit gestellt wurden. Man konnte von Glück sagen, dass die HSG an diesem Tag nicht mehr Auswechselspielerinnen hatte. War doch der Platz auf der Bank recht eingeschränkt. Jede Bar im Westerwald wäre neidisch gewesen auf die reichliche Auswahl an Spirituosen, die auf der Bank bereit gestellt wurden.

Nach der kurzen Verzögerung konnte das Spiel beginnen. Da auch die Gäste die Hinfahrt nicht ohne die nötigen Getränke hinter sich gebracht hatten ereignete sich ein lockeres Spiel. Wurden in der ersten Halbzeit noch Spielzüge gespielt und gelernte Abläufe umgesetzt so wurde schnell klar, dass dies einem Saison-Abschluss noch nicht komplett würdig ist. In der Halbzeit wurde daraufhin etwas durchgewechselt und die Torhüterinnen wechselten die Mannschaften. Zusätzlich wurde die Pause etwas ausgedehnt, damit alle Spielerinnen nochmal Zeit hatten sich um die Getränke zu kümmern und die Raucher der gegnerischen Mannschaft nutzen diese Zeit etwas für die Kondition zu tun.

Die zweite Halbzeit bot genau das was man sich erhofft hatte. Einige Spielerinnen wussten nicht genau auf welches von den vielen Toren sie werfen sollten und auch der Ball war nicht in jeder Situation klar zu erkennen. Da die Gäste zu diesem Zeitpunkt etwas in Führung lagen wechselte sich Kirsten Greeb mehr oder weniger selbst ein. Aber nicht ohne vorher nochmal schnell zur Flasche zu greifen. Sie teilte auch lautstark mit, dass sie nun die Position des Kreisläufers übernehmen wollte. Diese Information bekamen nicht nur die Spielerinnen beider Mannschaften mit, sondern auch die zahlreichen Zuschauer und wahrscheinlich auch die Wanderer, die zu diesem Zeitpunkt an der Halle vorbei maschierten. Dieser taktische Geniestreich brachte nicht die erhoffte Wende im Spiel. Sie kündigte zwar jede „Lücke“ an, doch die Mitspielerinnen konnte dies nicht wie gewohnt umsetzen. Gerade Vicky Kray hatte das Tor aus dem Training wohl größer in Erinnerung.

In den letzten 10 Minuten stecke die HSG nochmal alles hinein, was irgendwo zu finden war. Vor allem Kirsten Greeb, die sich nach den erfolglosen Sperren am Kreis wieder auf die Außenposition zurück gezogen hatte, spielte sich in einen Lauf und traf viermal nach Gang. Auch begünstigt dadurch, dass vor allem die Gegnerinnen in dieser Phase an die konditionellen Grenzen kamen.

Nach Spielende war man sich nicht ganz einig wie das Spiel nun wirklich ausgegangen war. Trotzdem bedanke man sich bei den zahlreichen Zuschauern auf der Tribüne, die zwischenzeitlich sogar mit Laola-Wellen zur guten Stimmung beitrugen. Nachdem nahezu alle Zuschauer auch den Platz gestürmt hatten und man ja doch einen Sieger ermitteln musste wurde kurzerhand eine Runde „Flunkyball“ gespielt. Leider wussten die Spielerinnen anscheinend nicht mehr für welche Mannschaft sie eigentlich spielten und so standen am Ende gemischte Mannschaften gegenüber. Auch dieses Spiel begann ausgeglichen, ehe in der Schlussphase der Mannschaft West ein schwerer Fehler unterlief und sich Mannschaft Ost so doch klar durchsetzen konnte.

Nun stand der zweite und wichtige Teil der Abschlussfeier auf dem Programm. Hatte man doch einen Tisch in der Steigalm reserviert. Mit einer gemütlichen Wanderung mit ausreichend Getränkevorrat machte man sich auf den Weg. Nach einigen kleineren und größeren Pausen und jedem erdenklichen Wetter erreichte man das Zeil und freute sich auf ein gutes Abendmahl nach dem anstrengenden Teil des Tages. Im Anschluss lies man dort den Abend mit lustiger Laune ausklingen. Auch die Gegnerinnen des heutigen Tages hatten sich auf den Weg in die Alm gemacht und trugen mit dem wohl längsten Trinkspruch des kompletten DHB dazu bei, dass etwas Stimmung in den Abend kam.

Zum Schluss bleibt es nur noch ein paar Dankesworte zu geben. Vor allem an die Gäste des TuS Brotdorf. Ihr wart genau der richtige Gegner für diesen Tag und soweit man es beurteilen kann hattet auch ihr euren Spaß. Danke, dass ihr die weite Reise auf euch genommen habt. Danke für das Gastgeschenk und danke für das faire und schöne Spiel. Wir freuen und jetzt schon auf eine Revanche im nächsten Jahr.

Weitere Dankesworte gibt es für Celine Krämer, die uns nach dieser Saison verlassen wird und zum TuS Ferndorf wechselt. Wir wünschen dir für diesen Weg alles Gute und freuen uns dich hin und wieder in der Halle begrüßen zu dürfen.

Der nächste Dank geht an Jannik Hees, der sein erstes Spiel als Schiedsrichter leitete und einen sehr souveränen Auftritt zeigte. Er war stets Herr der Lage.

Zum Abschluss möchten wir noch einen Dank aussprechen für die Verbandsgemeine Bad Marienberg, die keine Kosten und Mühen gescheut hat und den Hallenboden extra für dieses wichtige Spiel auf Hochglanz poliert hat. Ebenso für den Hausmeister, der die Tribüte für die zahlreichen Zuschauen vorbereitet hat. Danke auch an Christian Trampert und Manuel Jungbluth für das Chauffieren des Schiedsrichters, die Aufgabe als Ordner des Spiels und natürlich die tolle Unterstützung. Nun noch ein Dank an das Team der Steigalm für die gute Bewirtung und das leckere Essen.

Nach der Mannschaftsfahrt nach Mallorca und einer kleinen Erholungsphase geht es für die Damen in die Vorbereitung auf die nächste Saison. Auch da würden wir uns wieder auf tatkräfitige Unterstützung freuen.

Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern.

Damen verlieren letztes Saisonspiel gegen Arzheim III

Im letzten Saisonspiel mussten die Damen nach Koblenz-Asterstein reisen und trafen doch auf die dritte Mannschaft der FSG Arzheim/Moselweiss. Das Spiel verlor man klar mit 26:17.

Da der Schiedsrichter aufgrund einer Panne nicht rechtzeitig zum Spiel erscheinen konnte, musste gleich zu Beginn erst einmal ein Schiedsrichter gefunden werden. Anschließend kamen die Damen der HSG schlecht ins Spiel und machten zu viele einfache Fehler. Gerade der Abwehr gelang es viel zu selten die gegnerischen Torwürfe zu verhindern. Durch einfache Pässe kam Arzheim zu klären Chancen, die sie auch nutzen. Selten gelang es eben solche Chancen herauszuspielen. So wurden mit 14:7 die Seiten gewechselt.

Nach einer der schwächsten Halbzeiten dieser Saison nahm sich die HSG vor nochmal alles herauszuhauen und dieses fast schon verlorene Spiel noch zu drehen.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts setzten die Westerwälderinnen auch genau dies um. Die Abwehr zeigte die nötige Aggressivität und über schnelle Bälle nach vorne konnte man Tor um Tor aufholen. Nach 44 Minuten zeigte der Spielstand 18:16 an und man war in Schlagdistanz zum Gegner. Leider verließen unsere Damen die Kräfte in der Schlussphase. Dazu wertete der Schiedsrichter einige Aktionen gegen uns. So konnte die Mannschaft aus Koblenz am Ende einen deutlichen 26:17 Sieg einfahren.

Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel: „Hätten wir die erste Hälfte so begonnen wie wir in die Zweite gestartet sind, dann wäre hier viel möglich gewesen. Doch mit so vielen Fehlern kann man kein Spiel gewinnen.“

Es spielten: Larissa Kühn – Julia Weber (7), Kirsten Greeb, Helen Altgeld, Celine Krämer (4), Alisha Turbing, Patricia Schmitt (3), Janice Schmidt (3), Lena Hannappel

Damen geht gegen Puderbach die Kraft aus

Im letzten Heimspiel der Saison mussten sich die Damen der HSG den Sportfreunden Puderbach mit 13:23 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt am Ende etwas zu hoch aus, aber Puderbach geht als verdienter Sieger hervor.

Zum ersten Mal in dieser Saison war die Kaderstärke das Problem. Durch Verletzung, Krankheit und Urlaub blieben der HSG nur 8 Feldspielerinnen zur Verfügung. Dagegen kam Puderbach in voller Kaderstärke nach Westerburg. Trotz dieses Nachteils kämpften sich die Damen ins Spiel und gestalteten gerade die Anfangsphase ausgeglichen. Die gute Abwehr mit der starken Torhüterin Larissa Kühn dahinter nahmen die ersten Angriffe der Gäste weg, was eine knappe Führung zur Folge hatte. Puderbach kam besser ins Spiel und so ereignete sich ein ausgeglichenes Spiel. Als auch Alina Henrich nach knapp 25 Minuten verletzt das Spielfeld verlassen musste merkte man die Probleme. Dazu kam auch ein Schiedsrichter, der an diesem Tag nicht seinen besten Tag hatte und vermehrt Aktionen laufen ließ. Dies allerdings auf beiden Seiten. Doch die Damen der HSG rieben sich daran auf, was Unkonzentriertheiten zur Folge hatte. Als man sich nach einer Auszeit wieder konzentrierte agierte gelang es den Rückstand zur Pause ein Grenzen zu halten.

In der zweiten Halbzeit machte sich der Kräfteverschleiß und die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Puderbach konnte sich über die gesamte zweite Halbzeit langsam aber sicher Tor um Tor absetzen und die breite des Kaders nutzen. Eines bleibt den Damen der HSG hoch anzurechnen. Sie zeigten über die gesamte Distanz eine starke kämpferische Leistung und jede einzelne Spielerin holte gegen Ende der Saison nochmal alles aus sich heraus. Dies wurde auch von den zahlreichen Zuschauern an diesem Tag gefeiert.

„Mit 2 Spielerinnen mehr auf der Bank hätten wir das Spiel deutlich länger offen halten können. Trotzdem war Puderbach an diesem Tag der verdiente Sieger“, so Trainer Daniel Hufer nachd em Spiel.

Nun steht am kommenden Samstag das letzte Spiel der Saison auf dem Programm. Hier hofft die Mannschaft, dass zumindest 2 weitere Spielerinnen zur Verfügung stehen und es somit ein ausgeglicheneres Spiel gibt. Die Damen reisen nach Koblenz-Asterstein und gastieren bei der FSG Arzheim/Moselweiß III. Dort geht es beim direkten Tabellennachbarn um den 4. Platz. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Julia Weber (3), Kirsten Greeb (1), Helen Altgeld (1), Alina Henrich (1), Janice Schmidt (1), Celine Krämer (3), Francesca Simon, Patricia Schmidt (3)

HSG Damen scheitern an der Bad Emser Torhüterin

Am vergangenen Samstag hatten die Damen der HSG mit dem TV Bad Ems den Tabellenzweiten zu Gast. Nach der überzeugenden Vorstellung vor einer Woche hatte man sich viel vorgenommen und wollte gegen die erfahrene Mannschaft von der Lahn auch etwas holen. Doch die Chancenverwertung und die starke Torhüterin der Gäste verhinderten dies. So gewann der TV Bad Ems mit 24:13.

Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichenes Spiel. Die Abwehr der HSG zeigte wieder von der ersten Minute das sie da ist. Gerade die torgefährlichste Spielerin der Gäste wurde gut aus dem Spiel genommen. Die Abwehrreihen dominierten die Partie und die wenigen Treffer auf beiden Seiten hielten sich die Waage. Ab Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Lahnstädterinnen sich langsam Tor um Tor abzusetzen, da die HSG trotz schöner Spielzüge und herausgespielter Chancen an der Torhüterin aus Bad Ems verzweifelte. So wurden mit einem 7:11 Rückstand die Seiten gewechselt.

Für die zweiten 30 Minuten hatte man sich vorgenommen die Chancen besser zu nutzen und so den Anschluss zu schaffen. In der Abwehr gab es weiter nichts auszusetzen. Doch auch im Angriff schaffte man es weiterhin nur zu selten den starken Defensiv-Verbund der Gäste zu durchbrechen. Und wenn dies mal gelang, stand immer noch die Torhüterin im Wege. Nach etwa 45 Minuten ließ der letzte Wille nach und durch Unkonzentriertheiten und leichten Fehlern konnte Bad Ems das Ergebnis am Ende doch recht deutlich gestalten. So gewann Bad Ems verdient mit 24:13 und sicherte damit den zweiten Platz.

„Wir haben mit einer guten Einstellung und einer starken kämpferischen Einstellung gespielt. Da kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Doch die erfahrene Defensive von Bad Ems hat an diesem Tag nicht mehr zugelassen und so haben sie verdient gewonnen. Wir müssen an unserer Chancenverwertung arbeiten damit wir die nächsten Punkte erfahren.“, so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Für die Damen der HSG geht es am 06.04.2019 gegen die Sportfreunde Puderbach weiter. In diesem Duell möchte die HSG wieder punkten. Gibt es nach dem Hinspiel doch noch etwas gut zu machen. Wir hoffen ab 15:30 Uhr auf zahlreiche Zuschauer.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Julia Weber (1), Jacqueline Kerzan (2), Alina Henrich (2), Francesca Simon, Janice Schmidt (2), Patricia Schmitt (1), Kirsten Greeb (1), Lena Hannappel, Viktoria Kray, Alisha Turbing, Hellen Altgeld, Celine Krämer (4)

HSG Damen erkämpfen sich die Punkte in Kastellaun

Obwohl das Hinspiel gegen die Spielvereinigung aus Kastellaun und Simmern recht klar gewonnen wurde war allen beteiligen klar, dass es kein Selbstläufer werden würde. Auch, weil mit Viktoria Kray (verletzt) und Alisha Turbing (Urlaub) die beiden Spielerinnen im rechten Rückraum ausfielen.

Gleich zu Beginn zeigten die Damen der HSG, dass sie gewollt waren die Punkte mit in den Westerwald zu nehmen. Oft kam man diese Saison schlecht in ein Spiel hinein. Das war an diesem Tag anders. Von der ersten Minute stand die Abwehr und im Angriff fand man viele Lücken in der 5:1-Abwehr des Gegners. Einzig die starke Torhüterin aus Kastellaun verhinderte eine klarere Führung. Nach einer Auszeit der Heimmannschaft stellte diese auf eine 6:0-Abwehr um und versuchte im Angriff vermehrt durch Übergänge zum Erfolg zu kommen. Damit fuhren sie erstmal nicht schlecht. Leichte Absprache-Fehler in der HSG Abwehr waren die Folge und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. So wurden mit deinem 13:13 die Seiten gewechselt.

Halbzeit zwei begann wie die Erste. Die Abwehr der Damen aus dem Westerwald stand sehr gut und brachte Kastellaun immer wieder zum verzweifeln. Durch kleine taktische Änderungen bekam man nun auch die Übergänge in den Griff und sorge so dafür das Kastellaun über 10 Minuten brauchte um das erste Tor zu werfen. Einfache technische Fehler und die Torhüterin des Gegners verhinderten jedoch sich in dieser Phase vorentscheidend abzusetzen. Dann kam die stärkste Phase der Westerwälderinnen. Die Abwehr stand weiterhin sicher und im Angriff wurde durch Tempospiel oder schöne Spielzüge der Vorsprung ausgebaut (22:17). Auch wenn Kastallaun zum Schluss nochmal alles versuchte ließ man sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein verdienter 25:23 Erfolg auf der Anzeigetafel.

Fazit des Spiels: Es hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte. Man merkte unseren Damen schon vor dem Spiel an, dass sie die Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Und genau das setzen sie auf der Platte auch um. Von der ersten bis zur letzten Minute zeigte die komplette Mannschaft ein tolles Handballspiel und ging als verdienter Sieger aus der Halle.

Bereits am kommenden Samstag, den 16.03. geht es für die Damen weiter. Um 16 Uhr kommt der TV Bad Ems nach Westerburg in die Realschulhalle. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützung freuen.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Julia Weber (7), Jacqueline Kerzan (2), Alina Henrich (4), Janice Schmidt (4), Patricia Schmidt (1), Kirsten Greeb (1), Lena Hannappel, Helen Altgeld, Celine Krämer (6)

Damen gewinnen klar gegen Mendig

Nur eine Woche nach der schwachen Leistung in Ahrweiler stand für die Mannschaft Wiedergutmachung an. Gewarnt, aber auch hoch motiviert empfing man das Tabellenschlusslicht aus Mendig.

In der Anfangsphase zeigte sich, dass die Damen der HSG die bessere Mannschaft waren. Die Gäste fanden kaum einen Weg durch die Abwehr und so setzte man sich mit sich auf 5:0 ab. Mendig erkannte schnell, dass ein Zeitspiel vom Schiedsrichter großzügig ausgelegt wurde und so spielten sie ihre Angriffe richtig lang aus. Daraus resultierte, dass die HSG kaum den Ball in der eigenen Reihe hatte um selbst zum Torerfolg zu kommen. In dieser Phase hätte man kleverer agieren müssen und versuchen sollen einen Ball zu klauen als die Gegner fest zu machen und so die gegnerischen Angriffe unnötig in die Länge zu ziehen. Trotzdem konnte man sich bis zur Pause auf 11:4 absetzen und hätte noch höher führen können, wenn nicht einfache technische Fehler oder die gute Torhüterin der Gäste dies verhindern hätten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Viele freie Chancen wurden vergeben. In Ballbesitz wirkte das Spiel oft zu hektisch oder halbherzige Wurf Versuche scheiterten an der Mendiger Torhüterin. Erst nach knapp 45 Minuten gelang es so zu spielen wie man es sich vorgestellt hatte. Die Abwehr klaute die Bälle und einfache Tempogegenstösse führten zum Torerfolg. So erhöhte sich der Vorsprung Tor um Tor. Am Ende stand ein verdientes 22:7 auf der Anzeigetafel. 

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft noch bei Trainer Eike Weinberg für seine tolle Arbeit. Aus beruflichen Gründen wir er den Westerwald verlassen. Wir wünschen ihm für diesen neuen Abschnitt alles Gute und du bist jederzeit herzlich willkommen.

Das nächste Spiel bestreiten die Damen am 10.03. um 17 Uhr in Kastellaun. Bis dahin heißt es an der Abschlussschwäche zu arbeiten. Dort erwartet uns ein stärkerer Gegner.

Es spielten: Larissa Kühn, Julia Simon – Julia Weber (5), Jacqueline Kerzan, Alina Heinrich (2), Francesca Simon, Janice Schmidt (3), Patricia Schmitt (2), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray (4), Alisha Turbing (1), Helen Altgeld (1), Celine Krämer (4)

HSG Damen verspielen leichtfertig den Sieg

Wie unterschiedlich zwei Handballspiele mit gleichen Voraussetzungen laufen können, zeigte uns das gestrige Rückspiel gegen die Vereinten aus Remagen im Vergleich zum verlegten Hinspiel am 06.01. Während man vor vier Wochen noch das Spiel dominierte und einen klaren Heimsieg einfahren konnte, ging das gestrige Spiel in Ahrweiler verdientermaßen unentschieden aus. Der Grund dafür war die bisher schlechteste Saisonleistung unserer Mädels, die in keiner Phase des Spiels an eine Normalleistung anknüpfen konnten. 

Die ersten 15 Minuten waren sehr ausgeglichen und es konnte sich keine Mannschaft absetzen (5:5). Bereits dort war zu erkennen, dass es hier kein Selbstläufer werden würde und wir uns jedes Tor hart erkämpfen müssen. Ausgerechnet nach einer Auszeit der Gastgeberinnen kamen wir zu unseren stärksten 10 Minuten und konnten uns bis auf 12:5 absetzen und es schien so, als hätten wir das Spiel unter Kontrolle. Doch noch vor dem Pausenpfiff verkürzte die Heimmannschaft auf 14:11 und zeigten eine tolle Moral. 

Die zweite Hälfte begann ähnlich ausgeglichen wie die erste und es entwickelte sich kein ansehnliches Spiel. Die Mannschaften neutralisierten sich und wir hatten mehr und mehr Probleme, spielerische Akzente setzen zu können. Hinzu kam, dass an diesem Tag der letzte Wille sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu fehlen schien. Somit blieb es bis zur 56. Minute lediglich bei der 3-Tore-Führung. Was danach kam, ist an Dramatik kaum zu überbieten. Vorne ließ uns das Spielglück im Stich und es gelang uns nichts mehr – hinten hatten wir überhaupt keinen Zugriff mehr, sodass wir wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 23:23 hinnehmen mussten, was auch gleichzeitig der Endstand bedeuten sollte.

Fazit: Gratulation an die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler, die sich diesen Punkt redlich verdient haben. Sie haben sich trotz teils großem Rückstand nie aufgegeben und immer als Team füreinander gekämpft. Für uns ist es zwar eine bittere, aber eine sehr wichtige Erfahrung, als vermeintlicher Favorit ein Spiel trotzdem mit der richtigen Einstellung und den Grundtugenden anzugehen. Ansonsten wird es für die laufende Saison schwer, weitere Punkte sammeln zu können. Es gilt jetzt, die riesige Enttäuschung aus dem Kopf zu bekommen und sich für das nächste Spiel neu zu sortieren. 

Somit laden wir euch herzlich zum Heimspieltag in die Realschulhalle Westerburg ein, wo wir GW Mendig empfangen, bevor es zu einer kleinen, karnevalsbedingten Spielpause kommt. Anpfiff ist am 09.02. um 17:30.

Bedanken möchten wir uns noch bei den Anhängern unserer Mädels, die den weiten Weg bis nach Ahrweiler auf sich genommen haben und freuen uns auf viele Zuschauer zum nächsten Heimspiel!

Es spielten: Julia Simon, Larissa Kühn – Julia Weber (2), Jacqueline Kerzan (1), Alina Henrich (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (7), Patricia Schmitt (3), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray (2), Alisha Turbing, Helen Altgeld, Celine Krämer (7)

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