HSG Damen scheitern an der Bad Emser Torhüterin

Am vergangenen Samstag hatten die Damen der HSG mit dem TV Bad Ems den Tabellenzweiten zu Gast. Nach der überzeugenden Vorstellung vor einer Woche hatte man sich viel vorgenommen und wollte gegen die erfahrene Mannschaft von der Lahn auch etwas holen. Doch die Chancenverwertung und die starke Torhüterin der Gäste verhinderten dies. So gewann der TV Bad Ems mit 24:13.

Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichenes Spiel. Die Abwehr der HSG zeigte wieder von der ersten Minute das sie da ist. Gerade die torgefährlichste Spielerin der Gäste wurde gut aus dem Spiel genommen. Die Abwehrreihen dominierten die Partie und die wenigen Treffer auf beiden Seiten hielten sich die Waage. Ab Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Lahnstädterinnen sich langsam Tor um Tor abzusetzen, da die HSG trotz schöner Spielzüge und herausgespielter Chancen an der Torhüterin aus Bad Ems verzweifelte. So wurden mit einem 7:11 Rückstand die Seiten gewechselt.

Für die zweiten 30 Minuten hatte man sich vorgenommen die Chancen besser zu nutzen und so den Anschluss zu schaffen. In der Abwehr gab es weiter nichts auszusetzen. Doch auch im Angriff schaffte man es weiterhin nur zu selten den starken Defensiv-Verbund der Gäste zu durchbrechen. Und wenn dies mal gelang, stand immer noch die Torhüterin im Wege. Nach etwa 45 Minuten ließ der letzte Wille nach und durch Unkonzentriertheiten und leichten Fehlern konnte Bad Ems das Ergebnis am Ende doch recht deutlich gestalten. So gewann Bad Ems verdient mit 24:13 und sicherte damit den zweiten Platz.

„Wir haben mit einer guten Einstellung und einer starken kämpferischen Einstellung gespielt. Da kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Doch die erfahrene Defensive von Bad Ems hat an diesem Tag nicht mehr zugelassen und so haben sie verdient gewonnen. Wir müssen an unserer Chancenverwertung arbeiten damit wir die nächsten Punkte erfahren.“, so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Für die Damen der HSG geht es am 06.04.2019 gegen die Sportfreunde Puderbach weiter. In diesem Duell möchte die HSG wieder punkten. Gibt es nach dem Hinspiel doch noch etwas gut zu machen. Wir hoffen ab 15:30 Uhr auf zahlreiche Zuschauer.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Julia Weber (1), Jacqueline Kerzan (2), Alina Henrich (2), Francesca Simon, Janice Schmidt (2), Patricia Schmitt (1), Kirsten Greeb (1), Lena Hannappel, Viktoria Kray, Alisha Turbing, Hellen Altgeld, Celine Krämer (4)

HSG Damen erkämpfen sich die Punkte in Kastellaun

Obwohl das Hinspiel gegen die Spielvereinigung aus Kastellaun und Simmern recht klar gewonnen wurde war allen beteiligen klar, dass es kein Selbstläufer werden würde. Auch, weil mit Viktoria Kray (verletzt) und Alisha Turbing (Urlaub) die beiden Spielerinnen im rechten Rückraum ausfielen.

Gleich zu Beginn zeigten die Damen der HSG, dass sie gewollt waren die Punkte mit in den Westerwald zu nehmen. Oft kam man diese Saison schlecht in ein Spiel hinein. Das war an diesem Tag anders. Von der ersten Minute stand die Abwehr und im Angriff fand man viele Lücken in der 5:1-Abwehr des Gegners. Einzig die starke Torhüterin aus Kastellaun verhinderte eine klarere Führung. Nach einer Auszeit der Heimmannschaft stellte diese auf eine 6:0-Abwehr um und versuchte im Angriff vermehrt durch Übergänge zum Erfolg zu kommen. Damit fuhren sie erstmal nicht schlecht. Leichte Absprache-Fehler in der HSG Abwehr waren die Folge und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. So wurden mit deinem 13:13 die Seiten gewechselt.

Halbzeit zwei begann wie die Erste. Die Abwehr der Damen aus dem Westerwald stand sehr gut und brachte Kastellaun immer wieder zum verzweifeln. Durch kleine taktische Änderungen bekam man nun auch die Übergänge in den Griff und sorge so dafür das Kastellaun über 10 Minuten brauchte um das erste Tor zu werfen. Einfache technische Fehler und die Torhüterin des Gegners verhinderten jedoch sich in dieser Phase vorentscheidend abzusetzen. Dann kam die stärkste Phase der Westerwälderinnen. Die Abwehr stand weiterhin sicher und im Angriff wurde durch Tempospiel oder schöne Spielzüge der Vorsprung ausgebaut (22:17). Auch wenn Kastallaun zum Schluss nochmal alles versuchte ließ man sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein verdienter 25:23 Erfolg auf der Anzeigetafel.

Fazit des Spiels: Es hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte. Man merkte unseren Damen schon vor dem Spiel an, dass sie die Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Und genau das setzen sie auf der Platte auch um. Von der ersten bis zur letzten Minute zeigte die komplette Mannschaft ein tolles Handballspiel und ging als verdienter Sieger aus der Halle.

Bereits am kommenden Samstag, den 16.03. geht es für die Damen weiter. Um 16 Uhr kommt der TV Bad Ems nach Westerburg in die Realschulhalle. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützung freuen.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Julia Weber (7), Jacqueline Kerzan (2), Alina Henrich (4), Janice Schmidt (4), Patricia Schmidt (1), Kirsten Greeb (1), Lena Hannappel, Helen Altgeld, Celine Krämer (6)

Damen gewinnen klar gegen Mendig

Nur eine Woche nach der schwachen Leistung in Ahrweiler stand für die Mannschaft Wiedergutmachung an. Gewarnt, aber auch hoch motiviert empfing man das Tabellenschlusslicht aus Mendig.

In der Anfangsphase zeigte sich, dass die Damen der HSG die bessere Mannschaft waren. Die Gäste fanden kaum einen Weg durch die Abwehr und so setzte man sich mit sich auf 5:0 ab. Mendig erkannte schnell, dass ein Zeitspiel vom Schiedsrichter großzügig ausgelegt wurde und so spielten sie ihre Angriffe richtig lang aus. Daraus resultierte, dass die HSG kaum den Ball in der eigenen Reihe hatte um selbst zum Torerfolg zu kommen. In dieser Phase hätte man kleverer agieren müssen und versuchen sollen einen Ball zu klauen als die Gegner fest zu machen und so die gegnerischen Angriffe unnötig in die Länge zu ziehen. Trotzdem konnte man sich bis zur Pause auf 11:4 absetzen und hätte noch höher führen können, wenn nicht einfache technische Fehler oder die gute Torhüterin der Gäste dies verhindern hätten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Viele freie Chancen wurden vergeben. In Ballbesitz wirkte das Spiel oft zu hektisch oder halbherzige Wurf Versuche scheiterten an der Mendiger Torhüterin. Erst nach knapp 45 Minuten gelang es so zu spielen wie man es sich vorgestellt hatte. Die Abwehr klaute die Bälle und einfache Tempogegenstösse führten zum Torerfolg. So erhöhte sich der Vorsprung Tor um Tor. Am Ende stand ein verdientes 22:7 auf der Anzeigetafel. 

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft noch bei Trainer Eike Weinberg für seine tolle Arbeit. Aus beruflichen Gründen wir er den Westerwald verlassen. Wir wünschen ihm für diesen neuen Abschnitt alles Gute und du bist jederzeit herzlich willkommen.

Das nächste Spiel bestreiten die Damen am 10.03. um 17 Uhr in Kastellaun. Bis dahin heißt es an der Abschlussschwäche zu arbeiten. Dort erwartet uns ein stärkerer Gegner.

Es spielten: Larissa Kühn, Julia Simon – Julia Weber (5), Jacqueline Kerzan, Alina Heinrich (2), Francesca Simon, Janice Schmidt (3), Patricia Schmitt (2), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray (4), Alisha Turbing (1), Helen Altgeld (1), Celine Krämer (4)

HSG Damen verspielen leichtfertig den Sieg

Wie unterschiedlich zwei Handballspiele mit gleichen Voraussetzungen laufen können, zeigte uns das gestrige Rückspiel gegen die Vereinten aus Remagen im Vergleich zum verlegten Hinspiel am 06.01. Während man vor vier Wochen noch das Spiel dominierte und einen klaren Heimsieg einfahren konnte, ging das gestrige Spiel in Ahrweiler verdientermaßen unentschieden aus. Der Grund dafür war die bisher schlechteste Saisonleistung unserer Mädels, die in keiner Phase des Spiels an eine Normalleistung anknüpfen konnten. 

Die ersten 15 Minuten waren sehr ausgeglichen und es konnte sich keine Mannschaft absetzen (5:5). Bereits dort war zu erkennen, dass es hier kein Selbstläufer werden würde und wir uns jedes Tor hart erkämpfen müssen. Ausgerechnet nach einer Auszeit der Gastgeberinnen kamen wir zu unseren stärksten 10 Minuten und konnten uns bis auf 12:5 absetzen und es schien so, als hätten wir das Spiel unter Kontrolle. Doch noch vor dem Pausenpfiff verkürzte die Heimmannschaft auf 14:11 und zeigten eine tolle Moral. 

Die zweite Hälfte begann ähnlich ausgeglichen wie die erste und es entwickelte sich kein ansehnliches Spiel. Die Mannschaften neutralisierten sich und wir hatten mehr und mehr Probleme, spielerische Akzente setzen zu können. Hinzu kam, dass an diesem Tag der letzte Wille sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu fehlen schien. Somit blieb es bis zur 56. Minute lediglich bei der 3-Tore-Führung. Was danach kam, ist an Dramatik kaum zu überbieten. Vorne ließ uns das Spielglück im Stich und es gelang uns nichts mehr – hinten hatten wir überhaupt keinen Zugriff mehr, sodass wir wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 23:23 hinnehmen mussten, was auch gleichzeitig der Endstand bedeuten sollte.

Fazit: Gratulation an die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler, die sich diesen Punkt redlich verdient haben. Sie haben sich trotz teils großem Rückstand nie aufgegeben und immer als Team füreinander gekämpft. Für uns ist es zwar eine bittere, aber eine sehr wichtige Erfahrung, als vermeintlicher Favorit ein Spiel trotzdem mit der richtigen Einstellung und den Grundtugenden anzugehen. Ansonsten wird es für die laufende Saison schwer, weitere Punkte sammeln zu können. Es gilt jetzt, die riesige Enttäuschung aus dem Kopf zu bekommen und sich für das nächste Spiel neu zu sortieren. 

Somit laden wir euch herzlich zum Heimspieltag in die Realschulhalle Westerburg ein, wo wir GW Mendig empfangen, bevor es zu einer kleinen, karnevalsbedingten Spielpause kommt. Anpfiff ist am 09.02. um 17:30.

Bedanken möchten wir uns noch bei den Anhängern unserer Mädels, die den weiten Weg bis nach Ahrweiler auf sich genommen haben und freuen uns auf viele Zuschauer zum nächsten Heimspiel!

Es spielten: Julia Simon, Larissa Kühn – Julia Weber (2), Jacqueline Kerzan (1), Alina Henrich (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (7), Patricia Schmitt (3), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray (2), Alisha Turbing, Helen Altgeld, Celine Krämer (7)

Damen starten gut ins neue Jahr und gewinnen deutlich

Mit einem auch in der Höhe verdienten Heimsieg belohnten sich unsere Mädels mit den ersten zwei Punkten im Jahre 2019. Die Vorgabe war klar, man wollte von Anfang an der tabellarischen Favoritenrolle gerecht werden und keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer als Sieger das Spielfeld verlässt. Das setzten unsere Mädels sehr gut um und führten nach einer starken Anfangsphase bereits nach 10 Minuten mit 7:1. Erst nach der ersten Auszeit und einer taktischen Umstellung der Gäste, in dem die gut aufgelegte Julia Weber „manngedeckt“ worden ist, kamen die Vereinten aus Remagen besser ins Spiel. Unser Angriffsspiel wirkte dadurch oft zu statisch und ohne richtigen Druck, sodass man sich bei einer starken Verteidigung und Torhüterleistung bedanken konnte, dass das Ergebnis bis zur Halbzeit nicht enger ausfiel 12:6.

Die zweite Hälfte begann ebenfalls zerfahren, ein wirklicher Spielfluss wollte auf beiden Seiten nicht aufkommen, stattdessen wurden immer mehr Eins-gegen-Eins-Situationen gesucht und viele Zweikämpfe geführt. Bei denen hatten wir aber oft das bessere Ende auf unserer Seite, bedingt durch eine gute Einstellung und den richtigen Willen, womit wir das Ergebnis Stück für Stück ausbauen konnten. Bereits nach 45 Minuten und dem Zwischenstand von 19:10 konnte man von einer Vorentscheidung sprechen, dennoch schonten sich unsere Mädels nicht und taten bis zum Endergebnis 27:16 noch etwas für die Tordifferenz.

Fazit: Eine gute Einstellung und ein ständiger Fokus waren die Gründe für den Erfolg. Spielerisch ist in einigen Situationen noch Luft nach oben, aber in diesem Moment lohnt sich ein Rückblick in die Vergangenheit. Denn gegen den gleichen Gegner bestritten unsere Mädels vor 9 Monaten eines ihrer ersten Testspiele, welches damals 14:14 ausgegangen ist. Da ist das Spiel mit einem so klaren Ergebnis gegen den Ligakonkurrenten eine absolut erfreuliche Entwicklung.
Bedanken wollen wir uns bei den zahlreichen Zuschauern!

Weiter geht es nach einer 4-wöchigen Pause aufgrund der Handball-WM am 02.02. um 15:30 direkt mit dem Rückspiel gegen die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler.
Wir würden uns freuen, wenn der Eine oder Andere die Auswärtsreise mit uns antritt.

Leider nicht mit dabei sein wird unsere Rückraumspielerin Anne Windhagen, die ein Auslandssemester antritt und der wir an dieser Stelle viel Spaß und viele neue Erfahrungen wünschen! Komm heile wieder!

Es spielten: Jana Simon, Larissa Kühn – Anne Windhagen (1), Julia Weber (5), Jaqueline Kerzan (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (5), Patricia Schmitt (1), Kirsten Greeb, Lena Hannappel, Viktoria Kray (1), Celine Krämer (13)

Damen verlieren klar gegen Neustadt

Am vergangenen Samstag empfingen die Damen der HSG mit der zweiten Mannschaft der Sportfreunde Neustadt den ungeschlagenen Tabellenführer. Eigentlich war die Sache klar, doch die beiden Siege in den vergangenen Wochen sorgten für Auftrieb und man hatte die Hoffnung, gegen den Liga-Primus etwas ausrichten zu können.

Dazu hatte man sich überlegt, mit einer doppelten Manndeckung gegen die beiden Torgefährlichen Halben des Gegners zu agieren um diesen so vor Probleme zu stellen. Leider gelang es in der Anfangsphase aber nicht, die beiden Kreisläuferinnen von Neustadt in den Griff zu bekommen und so kam Neustadt zu einfachen und freien Torwürfen. Beim Spielstand von 4:10 nach 14 Minuten musste eine Änderung helfen. Man stellte auf die gewohnte 3:2:1-Deckung um, agierte aber gegen die Halbrechte Spielerin offensiver. Doch auch diese Änderung brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der Abwehr fehlte der letzte Biss und so konnte sich immer wieder eine Spielerin des Gegners freispielen und ungehindert Tore erzielen. Nun kam noch dazu, dass die Spielerinnen der HSG im Angriff halbherzige Aktionen nutzten oder einfach nicht die nötige Konsequenz in den Torabschluss brachten. Neustadt bestraft dies mit einfachen Gegenstößen und mit dem Halbzeitstand von 7:17 war eine Vorentscheidung gefallen.

Nach einer der schwächsten Halbzeiten der Saison besinnte man sich auf das was man eigentlich kann. Teamgeist und Kampfeswille sollten dafür sorgen, dass die zweite Halbzeit erfreulicher gestaltet würde.

Dies sollte an diesem Abend aber auch nicht so richtig funktionieren. Der Einsatz stimmte und keiner ließ sich während der Spielzeit hängen. Doch gelingen wollte trotzdem zu wenig um gegen eine sehr spielstarke und vor allem eingespielte Mannschaft aus Neustadt etwas ausrichten zu können. Die Gäste spulten ihr Programm ab und gewannen am Ende auch in der Höhe verdient mit 16:34. 

Jetzt heißt es, die positiven Dinge des Spiels mitzunehmen und sich auf das zu konzentrieren was man gegen Arzheim und Kastellaun gezeigt hat.

Die Damen bedanken sich bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung in diesem Jahr. Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Nach einer kurzen Weihnachtspause kommt bereits am 6. Januar 2019 die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler zum Spiel nach Westerburg. Dieses Spiel findet um 14 Uhr in der BBS-Halle statt. Wir hoffen auf kräftige Unterstützung, um die nächsten Punkte einzufahren.

Es spielten: Jana Simon, Larissa Kühn – Anne Windhagen (2), Julia Weber (3), Jacqueline Kerzan (6), Alina Henrich (2), Janice Schmidt (3), Patricia Schmitt (1), Kirsten Greeb (3), Lena Hannappel, Viktoria Kray, Alisha Turbing (1), Helen Altgeld, Celine Krämer

HSG Mädels erkämpfen sich die nächsten zwei Punkte

Nicht schön, aber erfolgreich – in einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel gegen die FSG Arzheim/Moselweiß III setzen wir uns mit 24:21 durch! Jedoch sah es lange nicht so aus, dass wir uns am Ende noch über einen Sieg freuen durften, vorallem nach einer schwachen ersten Halbzeit nicht. Schlichtweg unkonzentriert und mit sich und anderen Dingen hadernd, waren die Gründe für einen 2-Tore-Rückstand zur Halbzeit, der nur aufgrund einer guten Leistung von Jana Simon im Tor nicht noch höher ausfiel. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fehlte die zuletzt so starke mannschaftliche Geschlossenheit und so gingen die Teams mit dem Zwischenstand von 11:13 in die Kabine. In der Halbzeit wurden die Dinge klar angesprochen, die es zu verbessern galt um vorallem im Angriff mit mehr Durchschlagskraft, mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Der Beginn der zweiten Hälfte war jedoch zunächst immernoch von Nervosität geprägt. Wir schafften es nicht, den Rückstand aufzuholen und selber in Führung zu gehen, auch weil wir uns das Leben durch u.a. eine unnötige doppelte Unterzahl selber schwer machten. Das lag aber auch an einer guten Leistung der Gegnerinnen, die durch ihre kompakt defensive Abwehr kaum Lücken zuließen. Wir bissen uns aber in das Spiel rein und nahmen den Kampf jetzt voll an. Zusätzlich schien es so, als würden die Kräfte auf Seiten der Gäste ein wenig schwinden, während wir weiterhin versuchten das Tempo hochzuhalten. So konnten wir in der 46. Minute endlich ausgleichen und anschließend direkt in Führung gehen. Es entwickelte sich bis zum Ende eine regelrechte Abwehrschlacht, in der unsere Defensive in dieser wichtigen Phase des Spiels ihre stärksten Minuten hatte. Wir schenkten keinen Ball mehr her und wollten gleichzeitig im Angriff das Spiel frühzeitig entscheiden. Das gelang uns leider nicht, so dass das Spiel bis kurz vor Schluss offen blieb. Die Gäste aus Arzheim hatten aber gegen unsere Abwehr kaum mehr Lösungen parat, wodurch wir das Spiel am Ende mit 24:21 für uns entscheiden konnten. Entscheidend war der unbedingte Wille aller Spielerinnen, als Sieger den Platz zu verlassen.

Fazit: Ein weiterer wichtiger Sieg unserer HSG Mädels gegen einen starken Gegner, wobei das Ergebnis am Ende ein bis zwei Tore zu hoch ausfällt. Spielerisch konnten wir nicht gänzlich überzeugen, aber dass es an diesem Tag auf Kampf ankommen wird, war spätestens in der zweiten Halbzeit allen klar und wurde dann vorbildlich umgesetzt. Hervorragend war der Zusammenhalt aller Spielerinnen im Kader in den letzten Minuten, in denen auch von der Bank tatkräftige Unterstützung geliefert worden ist. Es hat uns gezeigt, dass wir auch in der Lage sind, ein knappes Spiel spät für uns entscheiden zu können. Nur so sind wir in der Lage, weitere Punkte zu sammeln.

Für die HSG spielten: Jana Simon, Larissa Kühn, Anne Windhagen, Julia Weber (3), Jaqueline Kerzan (1), Alina Henrich (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (4), Patricia Schmitt (5), Kirsten Greeb, Viktoria Kray (1), Helen Altgeld, Celine Krämer (9).

Nächste Woche folgt bereits das nächste Heimspiel! Wir empfangen mit den Sportfreunden aus Neustadt nicht nur den Tabellenführer, sondern auch gleichzeitig die sicherlich spielstärkste Mannschaft der Liga. Dennoch wollen wir alles dafür tun, um Zuhause weiterhin ungeschlagen zu bleiben und wir würden uns freuen, wenn möglichst zahlreiche Zuschauer uns anfeuern! Anpfiff ist am Samstag, 08.12. um 16 Uhr in Westerburg.

HSG Damen melden sich nach der Puderbach-Niederlage zurück

Exakt eine Woche nach dem schwachen Spiel in Puderbach haben unsere Mädels eine starke Reaktion gezeigt und konnten im ersten Heimspiel der Saison den zweiten Saisonsieg feiern.

Das es nicht leicht werden würde, zeigten direkt die ersten fünf Minuten, in denen man schnell mit 1:3 hinten lag. Jedoch waren wir im Vergleich zur Vorwoche von Anfang an mit Biss im Spiel und kämpften uns immer wieder durch die gegnerische Abwehr, so dass wir das Ergebnis nach den ersten 15 Minuten mit einem 6-Tore-Lauf auf 7:3 drehen konnten. Allen voran Vicky Kray und Julia Weber nutzten konsequent die Lücken und konnten immer wieder von der gut aufspielenden Anne Windhagen in Szene gebracht werden. In die Halbzeit ging man schließlich mit einem verdienten 4-Tore-Vorsprung (11:7), der aber nicht komfortabel genug war um sich darauf auszuruhen.

In die zweite Hälfte starteten wir noch besser als in die erste und legten den Grundstein für die zwei Punkte. Wir zeigten uns aggressiv in der Abwehr, konsequent im Gegenstoß, variabel im Angriff und konnten nach 45 Minuten den Vorsprung auf 17:10 ausbauen. Die letzten 15 Minuten nutzte man um allen Spielerinnen ihre Einsatzminuten zu geben, was ohne Bruch im Spiel erfolgreich gelang und so konnte sich sogar Helen Altgeld in ihrem ersten Spiel noch in die Liste der Torschützen eintragen.
Am Ende steht ein toller 22:13 Sieg vor dem heimischen Publikum zu Buche.

Fazit: Das Spiel zeigt, was in dieser Liga mit der richtigen Einstellung alles möglich ist, dass bis auf wenige Ausnahmen jeder jeden schlagen kann. Es war vorallem ein großer Schritt der mannschaftlichen Reife für unsere HSG Mädels, bei denen man nie außer Acht lassen darf, dass diese Mannschaft erst neu gegründet wurde und es ihre allererste Saison ist. „Daher ist vorallem regelmäßige Spielpraxis momentan das Wichtigste, damit sich auch Automatismen bilden können. Um so besser, dass es nächste Woche direkt weitergeht“, so die Trainer. Das am Ende lediglich 13 Gegentore auf der Anzeigetafel stehen, ist der Verdienst einer starken Abwehr um Celine Krämer und Patricia Schmitt im Zentrum, die im Verbund mit den Torhüterinnen kaum was zugelassen haben. Insgesamt ist der Sieg aber das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung aller Spielerinnen.
Bedanken möchten wir uns bei den Gästen aus Kastellaun für ein faires Spiel, was aufgrund der begleitenden Umstände nicht immer einfach war und bei den zahlreichen Zuschauern!

Weiter geht’s nächste Woche Samstag (01.12.) mit dem nächsten Heimspiel, um 16 Uhr empfangen wir die Damen der FSG Arzheim/Moselweiß III. Wir würden uns an dem Pfefferkuchenmarktwochenende über ähnlich viele Zuschauer freuen!

Es spielten: Jana Simon, Anna Sergeewa, Julia Simon, Anne Windhagen (2), Julia Weber (7), Jacqueline Kerzan (1), Alina Henrich (1), Francesca Simon, Patricia Schmitt, Kirsten Greeb, Viktoria Kray (6), Helen Altgeld (1), Celine Krämer (4)

Damen verschlafen gegen Puderbach die Anfangsphase

Nach 13 Minuten und einem Spielstand vom 10:2 für Puderbach war das Spiel bereits entschieden. Bis dahin gelang den Spielerinnen der HSG kaum etwas. Technische Fehler, unvorbereitete Abschlüsse und mangelnde Konzentration in der Abwehr sind hauptsächlich verantwortlich für den schlechten Start ins Spiel.

Doch ab diesem Zeitpunkt steigerte sich die HSG langsam zu ihrem gewohnten Spiel. Die Durchschlagskraft im Angriff fehlte zwar weiterhin, aber eine gute Jana Simon im Tor und eine bessere Abwehrleistung führten dazu, dass man den Spielstand bis zur Pause halten konnte und mit 14:6 die Seiten wechselte.

In der Pause wollte man genau auf diesen letzten Minuten der ersten 30 Minuten aufbauen und zumindest die zweite Hälfte für sich entscheiden.

Dies gelang auch ganz gut. Die Abwehr konnte sich nochmals steigern und auch der Kampfeswille war den Spielerinnen deutlich anzumerken. So bekam man in der zweiten Hälfte nur 4 Gegentore. Letztlich scheiterte man zu oft an der guten Torhüterin aus Puderbach, um das Spiel nochmal spannend werden zu lassen.

Am Ende stand ein 18:13 auf der Anzeigetafel und man muss sich überlegen, was in den ersten Minuten los war. Positiv zu erwähnen bleibt, dass die Mannschaft nie aufgegeben hat und bis zum Ende alles versucht hat. Außerdem konnte Alina Henrich nach langer Verletzungspause wieder aufs Spielfeld zurückkehren.

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr bestreiten die Damen ihr erstes Heimspiel gegen die zweite Mannschaft aus Kastellaun/Simmern und hoffen auf viele Zuschauer.

Es spielten: Jana Simon, Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Kirsten Greeb, Alina Henrich, Celine Krämer (5), Anne Windhagen, Janice Schmidt (2), Viktoria Kray (5), Alischa Turbing, Patricia Schmitt, Francesca Simon, Jacqueline Kerzan (1), Lena Hannappel

HSG Damen verliert 28:20 gegen den TV Bad Ems

In einem, wie zu erwarten war, sehr kampfbetonten Spiel, verlieren unsere HSG Mädels verdient mit 28:20 in Bad Ems. „Verdient deshalb, weil die Emser uns über weite Strecken der Partie ihr Spiel aufs Auge gedrückt haben. So waren wir immer gezwungen zu reagieren, statt selber das Heft in die Hand zu nehmen“, lautete das Fazit der Trainer Hufer/Weinberg.
Das Spiel startete noch hoffnungsvoll und so konnte man in den ersten 10 Minuten die 1-Tore-Führungen der Gastgeber bis zum 5:5 stets ausgleichen. In der Folge sollten sich aber die körperlichen Vorteile und die größere Erfahrung der Emser zeigen, die immer häufiger über Kreisanspiele zum Torerfolg kamen. Parallel gelang es uns nicht, die Effektivität beim Torabschluß hochzuhalten und scheiterten des öfteren an der gut aufgelegten Emser Torhüterin. Den daraus folgenden 5-Tore-Vorsprung nach 20 Minuten retteten die Gastgeberinnen zum 14:9 in die Halbzeit. 
In der Pause stellten wir um, um mit einer höheren Stabilität in der Defensive verstärkt über das sonst so erfolgreiche Tempospiel zum Torerfolg zu kommen. Doch durch einfache Passfehler, fehlende Genauigkeit und Konzentration brachten wir uns immer wieder selber aus dem Spiel, was den Emsern und ihrem Spielstil in die Karten spielte. Somit war die Partie beim Zwischenstand von 21:12 nach rund 40 Minuten faktisch entschieden. Lobenswert dennoch, dass die HSG Mädels den Kopf nicht hängen ließen und bis zum Schluss kämpften und dagegen hielten.

Fast noch schlimmer als das Ergebnis wiegen die Verletzungen unserer Spielerinnen Vicky Kray, Eli Grieß und Celine Krämer. Wir hoffen, dass sich die teils schlimmen Befürchtungen nicht bewahrheiten und ihr schnell wieder auf der Platte steht.
An dieser Stelle nochmal gute Besserung an euch!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass 20 eigene Tore schlichtweg zu wenig sind, um mit zwei Punkten heimzufahren. Grund waren in weiten Teilen nicht die fehlenden, herausgespielten Möglichkeiten, sondern vielmehr die Chancenverwertung. Vier verworfene 7-Meter und zahlreiche freie Würfe ließ man liegen. Hinzu kommt eine fehlende Kommunikation, der Wille und die endgültige Entschlossenheit sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, sich auch mal mit Ellenbogen in ein solches Spiel reinzukämpfen.
Nun heißt es Wunden lecken, den Kopf nicht in den Sand stecken, und mit der Vorbereitung für das nächste Spiel zu beginnen. Dort erwarten wir mit der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler eine Mannschaft mit ebenfalls zwei Pluspunkten auf dem Konto, die uns alles abverlangen wird.

Es spielten: Jana Simon, Larissa Kühn, Anne Windhagen (2), Julia Weber (5), Elisabeth Grieß, Jaqueline Kerzan (1), Francesca Simon, Janice Schmidt (8), Patricia Schmitt, Kirsten Greb, Lena Hannappel, Alisha Turbing, Celine Krämer (4)

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