Damen holen die ersten Auswärtspunkte in Arzheim

Die Damen der HSG konnten im Spiel gegen die dritte Mannschaft der FSG Arzheim/Moselweiß endlich wieder an die gute Leistung der Hinrunde anknüpfen und mit dem 25:21 Sieg die ersten Auswärtspunkte einfahren.

Die Westerwälderinnen bestimmten von Beginn an die Partie. In der Abwehr wurde Arzheim mit einer offensiven Variante unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen und im Angriff fand man die vermisste Torgefahr wieder und konnte so gleich einen Vorsprung erzielen. Über 1:4 bis zum 4:9 setzte man sich ab. Kurz vor der Pause konnte Arzheim das Ergebnis noch einmal enger gestalten. Dies lag meist daran, dass man so einfach Fehler im Spiel nach vorne machte und phasenweise den Ball zu hektisch wieder ergab. Trotzdem ging man mit einem 9:12 in die Kabine.

Die zweite Hälfte fing recht ausgeglichen an. Auf beiden Seiten fielen die Tore. Dann kam die Defensive der HSG wieder besser ins Spiel und auch Larissa Kühn im Tor zeigte in dieser Phase eine starke Leistung. So setzte sich die HSG Tor um Tor auf 17:23 ab. Dann erhielt Louisa Huberty die rote Karte und musste von der Tribüne das Spiel verfolgen. Ein kleiner Bruch im Spiel. Doch auch diesen überstand die HSG und feierte einen verdienten 21:25 Sieg.

„Wir haben heute endlich unsere gute Trainingsleistung auf die Platte gebracht und gezeigt was wir können. Doch auch hier waren noch viele Punkte die wir besser machen müssen. Trotzdem ein Kompliment an meine Mannschaft die über 60 Minuten alles rein geworfen hat.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Am kommenden Samstag kommt die zweite Mannschaft der HSG Kastellaun/Simmern zu Gast in die Realschulhalle nach Westerburg. Anpfiff ist um 19:30 Uhr. Wir hoffen auf rege Unterstützung.

Es spielten: Larissa Kühn, Anna Sergeewa – Weber (2), Henrich (4), Schmidt (3), Schmitt (7), Greeb, Huberty (6), Altgeld (3)

Damen verlieren nach schwachem Auftritt beim Schlusslicht in Mendig

Am vergangenen Samstag reisten die Damen der HSG zum Schlusslicht nach Mendig. Ohne die vier Stammspielerinnen Schmitt, Huberty (krank), Jahns (verletzt) und Henrich (arbeit) war die Personaldecke recht klein. Trotzdem wollten man nach den schwachen Auswärtsspielen in den letzten Spielen eine Reaktion zeigen und die Punkte mitnehmen.

Die Abwehr kam auch direkt gut ins Spiel und lies in den ersten 10 Minuten nur 2 Gegentore zu. Doch das Problem an diesem Tage war der Angriff. So wurden halbherzige Chancen genommen oder der Ball durch technische Fehler zu einfach verloren. Bis zum Halbzeitstand von 7:7 entwickelte sich so ein ausgeglichenes Spiel. Hätte man die erspielten Chancen besser genutzt wäre hier schon eine klare Führung möglich gewesen.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich genau das vor. Doch es sollte im Angriff einfach nichts gelingen. Eine gute Torhüterin von Mendig und die falschen bzw. halbherzige Würfe führten einfach nicht zum Torerfolg. Auf der Gegenseite nutze Mendig die wenigen Chancen zu Toren und konnte sich so Tor um Tor absetzen. Am Ende ging der Sieg für Mendig in Ordnung.
„Wir haben es zu selten geschafft uns gute Torchancen zu erarbeiten und waren somit im Angriff zu harmlos. Mit nur 14 geworfenen Toren kann man kein Spiel gewinnen.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Schon am kommenden Wochenende geht es zur dritten Mannschaft der FSG Arzheim/Moselweiß nach Koblenz. Hier möchte die HSG wieder mehr Durchschlagskraft zeigen und die Punkte mitnehmen. Das Spiel findet am 08.03.2020 um 17 Uhr in der Sporthalle Koblenz-Arzheim statt.

Es spielten: Kühn, Simon – Weber (1), Kerzan (1), Simon, Schmidt (4), Greeb, Kray (7), Altgeld (1)

Damen zeigen ein gutes Spiel beim Tabellenführer

Für die Damen der HSG ging es am letzten Wochenende zum Tabellenführer nach Weibern. Die zweite Mannschaft aus der Eifel spielt eine suveräne Saison und so kam kein leichtes Spiel auf die Damen zu.

Nach der schwachen Partie in der Vorwoche gegen den SV Untermosel hieß das wichtigste Ziel wieder eine gute Leistung zu zeigen und an die starke Hinrunde anzuknöpfen. Dies gelang gut, gleich zu Beginn zeigten die Damen der HSG, dass sie die Punkte nicht kampflos abgeben wollten. Eine starke und bewegliche Abwehr brachte die Heimmannschaft das ein oder andere Mal vor Probleme. Weibern tat sich sehr schwer zu passenden Torwürfen zu kommen. Leider wurden im Angriff eine Halbchancen genommen oder der Ball zu leicht hergegeben. Sonst hätte man durchaus mit einer Führung in die Pause gegen können. Leichte Fehler führten dann doch zu einer 13:9-Pausenführung für den Tabellenführer.

Motiviert ging man in die zweite Hälfte. Hier wurde man im Angriff leider vom Pech verflogt. Einige Pfostentreffer oder glückliche Ballgewinne für Weibern verhinderten eine Aufholjagd. Im Gegenzug konnte Weibern einfache Tore erzielen und ihrerseits den Abstand vergrößern. Vor allem von der Halbposition ging immer öfter Gefahr aus und der Abwehr der HSG fehlten gegen Ende auch die nötigen Kräfte noch weiter dagegen zu halten. So stand am Ende ein etwas zu hohes 31:16 auf der Anzeigetafel.

„Mir ist es wichtig, dass wir nach letzer Woche eine tolle Antwort gezeigt haben und jede einzelne Spielerin alles versucht hat. In der zweiten Halbzeit waren wir dann etwas glücklos und so kam Weibern zum klaren Sieg. Für uns heißt es in den kommenden Wochen an kleinen Fehlern zu arbeiten, dann werde wir die Saison erfolgreich weiterführen.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Es spielten: Anna Sergeewa, Julia Simon – Anne Windhagen, Julia Weber (1), Alina Henrich (3), Janice Schmidt (3), Patricia Schmitt (1), Kirsten Greeb, Louisa Huberty (2), Vicky Kray (3), Victoria Jahns (3), Helen Altgeld

Damen müssen sich nach starkem Kampf dem Tabellenführer geschlagen geben

Im letzten Spiel des Jahres ging es für die Damen gegen die zweite Mannschaft des TuS Weibern und damit gegen den Tabellenführer. Da die Damen der HSG bis zu diesem Spiel zuhause ungeschlagen waren rechnete man sich schon etwas aus. Leider musste man am Ende anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag etwas besser war und am Ende mit 30:26 gewann.

Die heimische HSG kam gut ins Spiel und vor allem die Abwehr stand von der ersten Minute sehr gut. Die Einstellung und Aggressivität waren von Anfang an vorhanden. Leider fehlte es in der offensive an Lösungen gegen die kompakt stehende 6:0-Abwehr der Gäste aus der Eifel. So setzte sich Weibern gleich zu Beginn leicht ab. Die HSG kämpfte sich wieder ran und bis zur 17. Minute und dem 10:10 ereignete sich ein knapper Schlagabtausch. Anschließend konnten sich die Gäste bis zu Pause auf 11:15 absetzen. Begünstigt durch einfach technische Fehler und Unterzahlsituationen der HSG.

Die zweite Hälfte verlief wieder sehr ausgeglichen. Die Führung von Weibern betrug immer zwischen 3-5 Toren. Die HSG versuchte alles um nochmal näher zu kommen. Doch selbst eine doppelte Manndeckung gegen Weibern brachte keinen Erfolg. Zwar kam man im Angriff nun recht einfach zu Toren, doch auch die Gäste schafften es Lücken zu finden und ihrerseits Tore zu erzielen. Nach einem wilden hin und her Stand am Ende ein 26:30 auf der Anzeigetafel.

„Auch wenn so eine Niederlage ärgerlich ist kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der Einsatz stimmte über die gesamten 60 Minuten und es waren viele gute Aktionen zu sehen. Nun gilt es an kleineren Fehlern zu arbeiten und dann im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen.“, so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Das nächste Spiel bestreiten die Damen am 18. Januar 2020 um 16 Uhr in Kobern-Gondorf. Gegen den SV Untermosel möchte man die nächsten Punkte einfahren. Bis dahin wünschen wir schöne Feiertage und kommt gut ins neue Jahr.

Es spielten: Kühn, Simon – Weber (2), Henrich (3), Simon, Schmidt (4), Schmitt (1), Greeb, Kray (12), Jahns, Altgeld (4)

Damen müssen sich der Zweiten vom TuS Bannberscheid geschlagen geben

Am vergangenen Sonntag reisten die Damen zur zweiten Mannschaft des TuS Bannberscheid nach Wirges. Das Hinspiel konnte knapp gewonnen werden und einige weitere Aufeinander treffen in Testspielen ließen ein enges Spiel erwarten. Genau dazu kam es dann auch. Diesmal hatten allerdings die Damen von Bannberscheid das glücklichere Ende für sich und gewannen mit 25:23.

Bannberscheid startet mit einer offensiven 5:1 Abwehr und versuchten so den Spielfluss der HSG zu unterbinden. In den ersten Minuten gelang dies allerdings nicht so erfolgreich, weil die Räume dahinter zu groß waren und die Spielerinnen der HSG diese zu einfachen Toren nutzten. Auf der anderen Seite zeigte auch die Abwehr der HSG einige Lücken und war vor allem über die Außenpositionen zu anfällig. So ging es immer hin und her und nach 10 Minuten stand es 5:4. Anschließend agierte die HSG im Angriff viel zu hektisch. Einfache technische Fehler, verlorene Bälle und genutzte Halbchancen führen dazu, dass ich die Damen von Bannberscheid langsam bis zur Halbzeit auf 15:10 absetzen konnten.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor etwas sicherer zu spielen und in der Abwehr aggressiver zu sein um so den Vorsprung aufholen zu können. Dies gelang nur in einzelnen Phasen. Man kämpfte sich immer wieder mal auf 3 Tore heran, aber dann setzte sich Bannberscheid wieder auf 5 Tore ab. Ein wildes hin und her ereignete sich und beide Abwehrreihen standen in dieser Halbzeit nicht richtig auf dem Platz. 5 Minuten vor Ende versuchte die HSG nochmal mit einer doppelten Manndeckung Druck auszuüben. Dies gelang auch. Bannberscheid machte Fehler im Angriff und die HSG konnte schnell Angriffe starten. Kurz vor Schluss hatte man den Anschluss beim 24:23 hergestellt. Bannberscheid schaffte es dann aber den letzten Angriff erfolgreich zu verwerten und so den Sieg einzufahren.

„Wir waren in der Mitte der ersten Hälfte zu hektisch und haben uns keine klaren Chancen herausgespielt. Dadurch konnte sich Bannberscheid absetzen. Diesen Vorsprung konnten wir dann leider nicht mehr aufholen. Trotzdem hat meine Mannschaft bis zum Ende alles versucht und nie aufgegeben.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.
Am nächsten Samstag erwarten die Damen der HSG den Tabellenführer TuS Weibern II in der Realschulhalle Westerburg. Hier hofft man den Gegner ärgern zu können. Schließlich ist die HSG Zuhause bislang unbesiegt. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Es spielten: Simon – Weber, Kerzan, Henrich (3), Schmidt (7), Schmitt (4), Greeb (1), Kray (7), Jahns, Altgeld (1)

Damen mit guter Leistung aber zu vielen Fehlern

Das Spiel beim TV Bad Ems am vergangenen Wochenende ging für die Damen der HSG mit 30:21 verloren. Nach einer guten kämpferischen Leistung fiel das Ergebnis aber wohl doch etwas zu hoch aus.

Zu Beginn des Spiels zeigte sich direkt, dass Bad Ems eine aggressive und kompakte Abwehr hinstellte. Darauf mussten sich die Gäste erstmal einstellen. Trotzdem gelang es immer wieder zu guten Torabschlüssen zu kommen. Doch hier war meist die gute Torhüterin der Gäste im Weg. So konnte sich der TV Bad Ems bis zu 20. Minute auf 11:4 absetzen. Nun am die HSG besser ins Spiel. Merkte man doch, dass die konditionellen Vorteile bei den Westerwälderinnen lagen und auch das Tempospiel zum Erfolg führen konnte. Außerdem hatte man sich auf den Schiedsrichter besser eingestellt, der viele Aktionen auf beiden Seiten laufen lies. Bis zur Halbzeit bei 15:9 konnte man das Spiel offen gestalten.

Für den zweiten Spielabschnitt nahm man sich vor noch mehr ins Tempo zu gehen um diese Vorteil weiter zu nutzen. Hier verhinderten allerdings zu viele technische Fehler, dass man näher an den Gegner herankommen konnte. Auch die Abwehr zeigte in dieser Phase einige zu große Lücken. Bad Ems konnte so den Vorsprung in einem Abstand von 8-9 Toren halten und am Ende auch einen verdienten Sieg einfahren.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Das man bei zu hohem Tempospiel Fehler macht ist normal. Hier gilt es dran zu arbeiten um diese zu minimieren. Nach dem schwachen Spiel gegen Mendig auf jeden Fall ein gutes Zeichen.“ so Trainer Daniel Hufer.

Am kommenden Wochenende geht es zur zweiten Mannschaft des TuS Bannberscheid nach Wirges. Anwurf ist am Sonntag den 08.12.2019 um 15 Uhr.

Es spielten: Kühn – Weber (1), Kerzan (2), Henrich (3), Simon, Schmidt (5), Schmitt (2), Greeb, Hannappel, Kray (3), Huberty (4), Jahns (1), Altgeld

Damen holen nach durchschnittlicher Leistung die nächsten Punke

Am vergangenen Samstag waren die Damen von GW Mendig zu Gast in der Realschulhalle. Gegen das Tabellenschlusslicht wollte man im fünften Heimspiel auch den fünften Sieg einfahren. Mit einem 24:17 gelang dies auch. Mehr aber auch nicht.

Nachdem man in der Vorwoche gegen die Spielvereinigung aus Sinzig, Remagen und Ahrweiler die erste Halbzeit nicht gut gelöst hatte wollte man es jetzt besser machen. Doch auch dies gelang leider nicht. Gerade die Abwehr stand an diesem Tage nicht so sicher wie man es aus den ersten Spielen gewohnt war. Dies brachte immer wieder einfache Tore der Gäste aus Mendig. Die Mannschaft der HSG lag zwar das ganze Spiel in Führung und man hatte kaum Zweifel daran, dass die Punkte im Westerwald blieben. Doch ein Handball-Leckerbissen entwickelte sich nicht. Viele einfach technische Fehler und dazu noch Absprachefehler in der Abwehr ließen ein klareres Ergebnis nicht zu. Auch, weil Mendig sich von der ersten Minute an nach Kräften wehrte.

Die HSG wünscht der verletzten Spielerin der Gäste aus Mendig auf diesem Wege noch gute Besserung.

„Es war kein gutes Handballspiel. Am Ende muss man die zwei Punkte mitnehmen und es schnell abhaken. In den kommenden Wochen ist allerdings eine bessere Leistung nötig um weitere Punkte einzufahren“, so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Am kommenden Samstag tritt die HSG beim TV Bad Ems an. Anwurf in der Halle am Siberau ist um 15:30 Uhr.

Es spielten: Kühn, Simon – Weber (4), Kerzan, Henrich (3), Schmidt (9), Schmitt (2), Greeb, Simon, Kray (3), Jahns, Altgeld (3)

Damen nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten mit klarem Erfolg

Gegen die Spielgemeinschaft aus Sinzig, Remagen und Ahrweiler zeigten die Damen der HSG zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten und konnten am Ende einen verdienten 37:20 Erfolg verbuchen.Die Damen hatten sich nach der schwachen Vorstellung in der Vorwoche gegen Kastellaun viel vorgenommen. Doch man kam ganz schlecht ins Spiel und zeigte ungewohnte einfache technische Fehler. Bälle wurden weggeworfen, in der Abwehr fehlte die Abstimmung und einfach Torchancen wurden verworfen. Die Gäste nutzen diese Schwächen aus und schafften es bis zu Halbzeit eine offene Begegnung zu erzeugen.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor diese Fehler abzustellen und die knappe Pausenführung von 15:12 auszubauen. Das gelang auch sehr gut. Die Abwehr stand kompakt und ermöglichte so einige einfache Tore über die 1. und 2. Welle zu laufen. Nach knapp 40 Minuten zeigte der Spielstand bereits ein 25:13. Die Gäste konnten dem Tempo nicht folgen. Waren sie doch nur mit 7 Spielerinnen angereist und so fehlten die Wechselmöglichkeiten. Das Ergebnis brachten die Damen der HSG dann über die Zeit. Die letzten Minuten wurden genutzt um noch etwas zu probieren. Trotzdem stand ein verdienter 37:20 Erfolg auf der Anzeigetafel.

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Doch müssen wir es schaffen in den kommenden Spielen von Beginn an so zu spielen.“, so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Dies kann die Mannschaft dann direkt am kommenden Samstag um 19:30 Uhr zeigen. Zu Gast in der Westerburger Realschulhalle sind die Damen aus Mendig.

Es spielten: Sergeewa, Simon – Weber (4), Kerzan, Henrich (6), Schmidt (10), Schmitt (2), Greeb (1), Kray (8), Jahns (2), Altgeld (4)

HSG Damen erwischen schlechten Tag in Kastellaun

Nach drei Siegen in den ersten drei Spielen fuhr man motiviert nach Kastellaun. Wollte man die Siegesserie ausbauen. Doch es sollte einfach nicht der Tag der Westerwälderinnen werden.

Zu Spielbeginn zeigten die Damen gleich, dass sie die Punkte mitnehmen wollten. Doch als Alina Henrich nach knapp 13 Minuten verletzt raus musste gab es einen Bruch im Spiel. Kastellaun schaffte es immer wieder eine Spielerin frei zu spielen und zum Torerfolg zu kommen. Dazu formieren sie eine aggressive Abwehr, die kaum Chancen zuließ. Trotzdem kämpften die Westerwälderinnen dagegen an und schafften es nur mit einem Rückstand von zwei Toren in die Halbzeit zu gehen.

Für den zweiten Durchgang hatte man sich nochmal viel vorgenommen. Doch irgendwie war das Glück nicht auf unserer Seite. Kastellaun schaffte es sich stetig abzusetzen. Einfache technische Fehler und Halbchancen wurden gleich von der heimischen HSG bestraft. Positiv anzumerken bleibt, dass man bis zum Ende alles versuchte und so den Rückstand in Grenzen hielt. Trotzdem geht der Sieg für Kastellaun auch in der Höhe in Ordnung. Ein großes Lob an den Schiedsrichter, der eine sehr gute Leistung zeigte.

„Heute wollte einfach nichts klappen und bei Kastellaun lief vieles gut zusammen. Das muss man anerkennen. Außer bei unseren beiden Torhüterinnen kam keine Spielerin an ihre Leistung heran. Nun heißt es aber Kopf hoch und gut trainieren, damit am nächsten Samstag die Punkte wieder im Westerwald bleiben. “ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Weiter geht es für die Damen am Samstag um 17:30 Uhr in der Realschulhalle in Westerburg gegen die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler. Wir würden uns über zahlreiche Zuschauer freuen.

Es spielten: Anna Sergeewa, Julia Simon – Julia Weber (2), Kirsten Greeb, Alina Henrich (4), Helen Altgeld, Janice Schmidt (3), Louisa Huberty (4), Vicky Kray (4), Francesca Simon, Victoria Jahns, Patricia Schmitt (2)

HSG Damen setzen die Siegesserie gegen Arzheim/Moselweiß III weiter fort

Am letzten Samstag kam die 3. Mannschaft der FSG Arzheim/Moselweiß in die Realschulhalle nach Westerburg. Nach dem Sieg gegen Bannberscheid gingen die Damen natürlich motiviert und selbstbewusst in die Partie. Wussten aber zugleich, dass es keine einfache Aufgabe werden würde.

In der Anfangsphase entwickelte sich die erwartet ausgeglichene Begegnung. Im Angriff konnte vor allem Viktoria Kray für Torgefahr aus dem Rückraum sorgen. In der Abwehr tat man sich hingegen schwer mit den Einläufern der Gegnerinnen. So stand es nach 10 Minuten 6:6. Anschließend stand die Defensive der Westerwälderinnen stabiler und setzte sich über einfache Tore ab. Durch eine Manndeckung der Gäste gegen Viktoria Kray kamen diese aber wieder ran und mit der knappen Führung von 15:14 wurden die Seiten gewechselt.

Die HSG Damen kamen besser in die zweite Halbzeit und konnten den Vorspruch direkt auf 22:17 ausbauen. Doch statt das Spiel sicher nach Hause zu holen wurden die Aktionen zu hektisch und Angriffe wurden ohne richtige Vorbereitung abgeschlossen. Obwohl sich die einzige Torhüterin der Gäste verletzte und eine Feldspielerin ins Tor musste, kam keine richtige Sicherheit auf. Begünstigt durch einige Zeitstrafen für die HSG – zwischenzeitlich standen nur 3 Feldspielerinnen auf dem Feld – kamen die Gäste langsam wieder näher ran. Fünf Minuten vor Schluss war beim Stand von 27:24 wieder alles offen. Doch man behielt in der Schlussphase die Nerven. Auch weil die Abwehr nicht mehr viel zu lies und gewann am Ende mit 28:26.

„Wir haben uns heute das Leben selbst schwer gemacht. Nachdem wir uns Vorsprünge erarbeitet haben sind wir uns leichtfertig gewesen und haben so den Gegner immer wieder ins Spiel gebracht. Daran müssen wir für die kommenden Spiele arbeiten.“ so Trainer Daniel Hufer nach dem Spiel.

Am kommenden Sonntag geht es für die Damen der HSG zur zweiten Mannschaft der HSG Kastellaun/Simmern. Dies wird sicher kein einfacheres Spiel. Dann geht es darum alles zu geben um die Siegesserie fortzusetzen.

Es spielten: Larissa Kühn, Julia Simon – Julia Weber (1), Jacqueline Kerzan (2), Alina Henrich (3), Victoria Jahns, Janice Schmidt (11), Patricia Schmitt (2), Lena Hannappel, Viktoria Kray (7), Louisa Huberty (2), Helen Altgeld

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