HSG Westerwald bleibt dem Spitzenreiter auf den Fersen!

Die HSG Westerwald nutze mit dem Sieg gegen den TV Güls die Chance, die Mosellaner von Platz zwei zu verdrängen und nach Minuspunkten mit dem Spitzenreiter aus Untermosel gleichzuziehen. Im Gegensatz zu den letzten Begegnungen waren die Menke-Schützlinge von Beginn an hoch konzentriert. Mit einer sehr starken Abwehrleistung um Routinier Jure Jakic und einem überragend haltenden Schlussmann Max Vogel im Tor, erzwang die HSG Westerwald bereits nach 11 Spielminuten beim Zwischenstand von 4:0-Toren die erste Auszeit bei den Gästen. Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Güls nutzte seine herausgespielten Tormöglichkeiten nun konsequenter aus. Den Westerwälder Vereinten fehlte nun die Treffgenauigkeit, um der spielerischen Überlegenheit auch ein deutlicheres Ergebnis folgen zu lassen. Mit 11:8-Toren wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte die HSG nach zwei Torerfolgen von Alexander Vidojevic zunächst auf 13:8-Tore. Leider schlichen sich in der Folge Nachlässigkeiten im Abwehrverbund der HSG ein und Güls nutze dies nach einem 4-Torelauf aus und verkürzte zum 13:12-Zwischenstand. In dieser Phase fehlte der nötige Druck im Angriffsspiel der HSG, Torerfolge wurden durch zahlreiche Aluminiumtreffer vereitelt. Erst als die HSG zwischen der 45. und 52. Spielminute ihrerseits den Vorsprung von 15:14 auf 19:14-Tore ausbaute, war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Die HSG siegte trotz zwischenzeitlichen spielerischen Schwächen verdient mit 21:16-Toren.

In den verbleibenden 4 Spielen hat es die Mannschaft nun selbst in der Hand, Platz 1 in der Landesliga zu erreichen.

HSG: Vogel, Böhm; Vidojevic (7/2), Müller, Volarevic (1), Domme (5), Anders, Danihel (1), Baumann (2), Mühling, Cziesla (1), Jakic (1), Wengenroth, Hofmann (3)

HSG Westerwald siegt deutlich im Spitzenspiel und klettert auf Platz 2!

Trotz überschaubarer Personaldecke aufgrund von erkrankten und verletzen Spielern zeigte die HSG Westerwald ein starkes Spiel gegen den bis dahin Tabellenzweiten aus Weibern. In den ersten 16 Spielminuten war die Begegnung bis zum 7:6-Zwischenstand für die Westerwälder absolut ausgeglichen. Die starken Rückraumschützen der Gäste konnten sich bis dahin gut in Szene setzen. Im Angriff fehlte der HSG Westerwald in den Anfangsminuten der letzte Biss. Einige unvorbereitete Torwürfe aus dem Rückraum waren zu harmlos, um den Gästekeeper zu überwinden. Erst in der Folgezeit agierte die Abwehr der Menke-Schützlinge aggressiver und konnte das Spiel des Gästerückraums immer besser in den Griff bekommen. Mit einem 15:11-Vorsprung für die HSG ging es in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte die HSG ihre bislang stärkste Saisonleistung. Die Rückraumspieler konnten immer wieder Lücken in die Gästeabwehr reißen und zu sehenswert herausgespielten Torerfolgen kommen. Der Einsatz von Eike Weinberg, der nach über einjähriger Verletzungspause ein starkes Comeback gegeben hatte, beflügelte das Angriffsspiel der HSG. Leider kann die HSG aufgrund des arbeitsbedingten Wegzugs nur noch sporadisch auf Weinberg zurückgreifen. Nach 8 Minuten im zweiten Spielabschnitt war die Begegnung nach einem 5-Torelauf der HSG beim Zwischenstand von 20:11 schon vorentschieden. Auch Max Vogel erwischte einen sehr starken Tag im HSG-Gehäuse und parierte einige freie Würfe der Gäste. Am Ende stand ein verdienter 32:20-Sieg für die HSG zu Buche.

Damit rückt die HSG Westerwald auf Platz zwei vor mit zwei Punkten Rückstand auf den SV Untermosel.

Es spielten: Vogel; Vidojevic (8), Müller (3), Baumann, Sonntag (2), Volarevic (3), Anders (3), Cziesla, Jakic (2), Weinberg (8/4), Hofmann (3)

Punktverlust oder Punktgewinn in Puderbach?

Erste Herrenmannschaft spielt nach zwischenzeitlichem 5-Tore-Rückstand Unentschieden

Auch in ihrem ersten Auswärtsspiel des Jahres 2019 bleibt die erste Herrenmannschaft ungeschlagen. Nach dem deutlichen 30:21 gegen den TV Bassenheim zu Jahresbeginn folgte nun ein 21:21 bei den Sportfreunden Puderbach.

Dabei wusste nach Spielende keiner, ob dies nun ein Punktgewinn oder –verlust war. Die Sportfreunde aus Puderbach kamen wesentlich besser ins Spiel und nutzten konsequent ihre Torchancen, während der HSG-Rückraum immer wieder viel zu schnell und viel zu unpräzise abschloss. Das Zwischenergebnis von 11:6 nach 18 Minuten sprach für sich. Einige Wechsel und Umstellungen sorgten dann dafür, dass die HSG verkürzen konnte und mit 13:11 die Seiten gewechselt wurden.

In der zweiten Halbzeit wurde dann die Deckung von 5:1 auf 6:0 umgestellt und schon in der 35. Minute war der Vorsprung egalisiert. Ab diesem Zeitpunkt gelang es keiner Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen, was sich dann auch in dem Endergebnis wiederspiegelte.

Trotzdem war Trainer Michael Menke aus anderen Gründen mit dem Ergebnis nicht zufrieden: „Wenn ich auf die Torschützenliste schaue und sehe, dass nur 5 Feldspieler Tore erzielt haben, so muss ich feststellen, dass vor allem unser Rückraum zu wenig Torgefahr gezeigt hat. Auf der anderen Seite sehe ich das Strafenverhältnis. Gegen uns wurden 9 Zeitstrafen und 6 Siebenmeter verhängt. Puderbach bekam nur eine Zeitstrafe und 3 Siebenmeter. Dieses Verhältnis stimmt einfach nicht; wir waren weder brutaler oder unsportlicher. Unter normalen Umständen gehen wir hier mit 5 bis 8 Toren Differenz als Sieger vom Platz.“

Chance zur Wiedergutmachung hat die HSG schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in Westerburg gegen die HSG Bannberscheid/Bad Ems.

Es spielten: David Münz, Benny Böhm, Max Vogel; Jörg Wengenroth (2), Torben Müller, (5) Alexander Vidojevic (6/1), Jure Jakic, Marin Volarevic, Artjom Domme (6/1), Lars Hoffmann (2), Jan Danihel, Nico Sonntag.

Starke Mannschaftsleistung der HSG sorgt für ungefährdeten Sieg

Nach der vermeidbaren Niederlage in Neustadt ging die HSG Westerwald hoch konzentriert in das Rückspiel. Eine aggressive und von Routinier Jure Jakic gut organisierte Abwehr signalisierte den Gästen ab der ersten Spielminute, wer an diesem Tag die Halle als Sieger verlassen würde. Die beiden Neustädter Spielgestalter Sebastian Zwick und Dirk Kittelmann wurden frühzeitig hart aber fair attackiert, sodass die Angriffsbemühungen der Gäste oft schon im Keim erstickt wurden.

Im Angriff war die HSG Westerwald an diesem Tage von den Gästen nicht zu stoppen. Neben der starken Rückraumachse Marin Volarevic und Artjom Domme waren insbesondere Alexander Vidojevic auf der Linksaußenposition und Torben Müller am Kreis in Halbzeit eins mit sehenswerten Toren erfolgreich.

Im zweiten Spielabschnitt sorgten die Menke-Schützlinge innerhalb von 4 Minuten mit 5 Treffern in Folge zum 20:10-Zwischenstand für klare Verhältnisse. Auch die frühzeitige offensivere Deckung der Gäste konnte die spielerische Überlegenheit der HSG nicht mehr gefährden. Tim Cziesla und Jure Jakic nutzen die Freiräume mit einfachen Doppelpässen oder Eins-gegen-Eins-Situationen zu Torerfolgen aus. Am Ende stand ein deutlicher 36:24-Sieg für die HSG zu Buche. Damit klettert die HSG auf Platz 5 der Tabelle und hat den Rückstand auf Tabellenführer Weibern auf einen Punkt verkürzt.

Am kommenden Samstag fährt die HSG um 18.00 Uhr nach Wissen, um dort die nächsten Bigpoints einzufahren. Wissen belegt zwar derzeit nur Platz 10 der Tabelle, hat jedoch einen Minuspunkt weniger auf dem Konto als der Tabellenführer.

Es spielten: Vogel, Böhm, Münz; Vidojevic (9/1), Müller (3), Volarevic (4), Domme (5), Anders (2), Cziesla (5), Jakic
(5), Wengenroth, Metternich (2), Hengstermann (1)

Herren melden sich mit überzeugendem Sieg zurück

Nach drei Niederlagen in Folge konnte die HSG Westerwald mit den wiedergenesenen Rückraumspielern Alexander Vidojevic, Marin Volarevic und Artjom Domme wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

In einem zunächst sehr ausgeglichenen Spielverlauf konnte sich kein Team bis zur 25. Spielminute beim Zwischenstand von 13:13-Toren absetzen. Die Gäste vom Rhein konnten mit Ihren beiden wurfgewaltigen halben Rückraumspielern immer wieder die schön herausgespielten Tore der Westerwälder ausgleichen. Erst in der Schlussphase der 1. Halbzeit setzte sich die HSG Westerwald mit 4 Toren zum 18:14-Pausenstand ab.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte die HSG Westerwald Ihre bislang stärkste Saisonleistung. Ausgangspunkt war die aggressive und variable offensive Deckungsarbeit der Westerwälder, welche die Gäste mehr und mehr vor unlösbare Probleme stellte. Zugleich stellte Marin Volarevic mit 5 Toren zwischen der 44. Und 49. Spielminute seine individuelle Klasse unter Beweis und brachte so die HSG vorentscheidend mit 31:22-Toren in Front. Am Ende stand ein verdienter 38:27-Sieg gegen den bis dahin Tabellendritten für die HSG zu Buche. Die Menke-Schützlinge klettern in der Tabelle von Platz 10 auf Platz 7 mit weiterhin 3 Punkten Rückstand auf den Primus aus Weibern.

Am kommenden Samstag möchte die Mannschaft um 18.00 Uhr in Westerburg gegen die Sportfreunde Neustadt an diese Leistung anknüpfen, um die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel auszugleichen.

Es spielten: Böhm, Münz, Vogel; Vidojevic (7/1), Müller, Volarevic (11), Domme (8/2), Anders (1), Danihel (2), Cziesla, Jakic (4), Wengenroth (2), Metternich (2), Hengstermann (1).

Herren mit letztem Aufgebot in Untermosel chancenlos

Ohne vier Stammspieler und vor allem ohne wurfstarke Halbspieler musste die 1. Mannschaft der HSG am letzten Samstag beim SV Untermosel antreten. Eigentlich hätten die Verantwortlichen das Spiel verschieben müssen, aber angesichts der Tatsache, dass beim SV Untermosel einige Ehrungen von Verbandsseite anstanden, entschied man sich zu spielen.

Schon beim Betreten der Halle und dem vollen Kader des Gastgebers war klar, dass dies ein extrem schweres Spiel werden würde. Trotzdem gingen die Vereinigten das Spiel positiv an und konnten sich durch flüssige Kombinationen auch immer wieder gute Torchancen erarbeiten, die aber immer wieder aufgrund der fehlenden Durchschlagskraft oder des sehr guten Torhüters der Gastgeber oft erfolglos blieben. Untermosel nutzte dann häufig die Möglichkeit zum schnellen Gegenstoß. Dem sehr gut aufgelegten HSG-Torhüter David Münz war es zu verdanken, dass es nach 15 Minuten „nur“ 8:2 stand. Mit zunehmender Spieldauer zog sich dann die Abwehr von Untermosel immer weiter zurück, weil es der HSG einfach an Druck aus der zweiten Reihe fehlte und so wurden mit 12:4-Tore die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit gab die HSG nicht auf und spielte ambitioniert und fair bis zum Ende von 23:11 für Untermosel, d.h. diese 2. Halbzeit wurde nur 11:7 verloren.

Trotz der deutlichen Niederlage war die Stimmung im Team in Ordnung. „Wir haben aus der Situation das Beste gemacht und sind trotzdem als Mannschaft aufgetreten. Wir hoffen, dass bis zu unserem Heimspiel am kommenden Samstag, 18 Uhr in Westerburg, gegen die HSG Römerwall einige kranke und verletzte Spieler zurück kehren.“ so Routinier Dirk Anders.

Es spielten: Vogel, Böhm, Münz; Anders (1), Danihel (1), Jungblut, Cziesla (2), Jakic (2), Hofmann (1), Wengenroth (2/1), Metternich (2)

HSG Herren bleiben diesmal auch zuhause glück- und sieglos!

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen hat die HSG Westerwald nun auch zuhause erstmals Punkte gelassen. Gegen die junge Mannschaft aus Bendorf entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, bei dem zunächst die Bendorfer nach einem Zwischenstand von 4:4-Toren bis kurz vor der Pause jeweils mit 3 Toren in Front lagen. Die Abwehrleistung der Westerwälder Vereinten stimmte an diesem Tag, im Angriff schlichen sich neben zahlreichen vergebenen freien
Einwurfmöglichkeiten auch noch technische Fehler ein, die immer wieder die Gäste in Ballbesitz brachten. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich das statische Spiel der HSG weiter fort. Dennoch konnten die Gäste vom Rhein bis zum Zwischenstand von 18:18-Toren in der 49. Spielminute in Schach gehalten werden. Hier zeigte sich die Routine von Neuzugang Jure Jakic, der mit einigen Trickwürfen den Bendorfer Schlussmann überwinden konnte. Als Bendorf bis zur 52. Spielminute auf 18:21-Toren davonzog, schien das Spiel verloren, doch die HSG zeigte eine gute kämpferische Einstellung und ging in der 58. Spielminute nach einem Treffer von Jörg Wengenroth erneut mit 22:21-Toren in Front. Leider schaffte es die HSG in den Schlussminuten nicht, die verbliebene Zeit auszuspielen. Als ein Fehlwurf des zweiten Neuzugangs Marin Volarevic 10 Sekunden vor Schluss nicht zu dem erhofften Freiwurf führte, sondern den Gästen noch einen Tempogegenstoß ermöglichte, gelang den Gästen in der Schlusssekunde doch noch der umjubelten Siegtreffer.

Möchte die HSG am kommenden Samstag in Untermosel etwas zählbares mitnehmen, muss die Angriffsleistung deutlich gesteigert werden!

Es spielten: Vogel, Böhm; Vidojevi (5/1), Müller (2), Volarevic (2), Anders (1), Trampert, Cziesla (3), Jakic (5), Hofmann, Wengenroth (1), Metternich (3), Hengstermann

Unnötige Niederlage beim Tabellenzweiten aus Güls

Mit einer unnötigen Niederlage kehrten die Westerwälder Vereinten am Samstagabend aus Koblenz zurück. Mit 24:21 (Halbzeit 12:9) unterlag man dem Tabellenzweiten vom TV Güls. Dabei begann das Spiel vielversprechend, mit 2:0 und 4:2 konnten die Westerwälder in Führung gehen, ehe sich die Abwehr der Heimmannschaft stabilisierte und bis zur Halbzeit eine Drei-Tore- Führung herausarbeitete, die sie auch nicht wieder abgab. Dies lag nicht an der spielerischen Klasse der Moselaner, als vielmehr an der schwachen Durchschlagskraft der HSG im Angriff. Hier zeigt sich laut Trainer Michael Menke das Ergebnis der Trainingsarbeit der letzten Wochen.

Bedingt durch berufliche, verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle konnte in den letzten vier Wochen nie auch nur annähernd mit dem ganzen Kader trainiert werden: „Bei beiden Auswärtsniederlagen in Neustadt und Güls waren die Gegner in Angriff und Abwehr eingespielter als wir. Die Abläufe funktionierten, während wir für jedes Tor oder jede Abwehraktion schwer arbeiten mussten.“

Da ab dieser Woche wieder der komplette Kader zur Verfügung steht, hofft der Trainer, dass im Training an diesen Problemen gearbeitet werden kann und sich am Sonntag um 17.00 Uhr in Westerburg gegen die Turnerschaft Bendorf die Mannschaft ganz anders präsentiert.

Es spielten: Böhm, Münz; Vidojevic (9/3), Sonntag, Anders (2), Domme (4), Danihel (1), Volarevic, Müller (3), Cziesla, Jakic, Metternich (2), Hengstermann

Vermeidbare Niederlage vereitelt Tabellenführung für die HSG!

Nach dem geschenkten Sieg durch die kurzfristige Spielabsage des Tabellenführers aus Weibern und den dadurch gewonnenen 2 Punkten konnte die HSG Westerwald in Neustadt/Wied nicht die Erfolgsspur weiter ausbauen.

Direkt in den ersten Spielminuten vergaben die Westerwälder Vereinten leichtfertig reihenweise frei herausgespielte Tormöglichkeiten. Die Gastgeber nutzten Ihre Möglichkeiten konsequenter aus und gingen über 4:1 und 7:4 in Front. In der 13. Spielminute glich der erneut in sehr starker Form spielende Artjom Domme erstmals zum 7:7-Untentschieden aus.
Leider schafften es die Menke-Schützlinge nicht, die torgefährlichen Rückraumschützen Sebastian Zwick und Dirk Kittelmann in den Griff zu bekommen, die zudem immer wieder Ihren Rechtsaußenspieler Markus Pees freispielen konnten und nach dem 10:10-Untentschieden nach 19
Spielminuten ständig in Führung blieben. Der HSG gelang es im weiteren Spielverlauf zweimal einen 5- und 6-Tore Rückstand wieder auf 2 Tore zu verkürzen. Diese Aufholjagten wurden dann immer wieder durch teilweise unnötige und auch unglückliche Zeitstrafen auf HSG-Seite im Keim erstickt.
Am Ende siegte Neustadt verdient mit 32:27-Tore.

Für die HSG Westerwald gilt es nun am kommenden Samstag beim Tabellenvierten aus Güls wieder an der Treffsicherheit im Angriff zu arbeiten, um den 3. Tabellenplatz wieder zu festigen.

Es spielten: Münz, Böhm; Vidojevic (10/4), Müller (2), Anders, Domme (8/2), Sonntag (3), Danihel, Trampert (1), Hofmann, Wengenroth, Metternich (3), Hengstermann.

Spielfilm: 2:0, 5:2, 7:7, 10:10, 14:11, 18:14, 23:17, 23:21, 29:27, 32:27.

Wieder ein Krimi für die Herren der HSG beim Angstgegner!

Auch nach dem dritten Saisonspiel bleibt die HSG Westerwald weiterhin unbesiegt. Wie schon in der Vorwoche gegen Puderbach musste beim Vorjahresmeister HSG Bad/Bannberscheid Ems ein Tor die Entscheidung bringen.

Schon im Vorfeld deutete sich eine dünne Personaldecke an. Mit Tim Cziesla, Lars Hoffmann und Nico Sonntag fielen drei Rückraumspieler aus verschiedenen Gründen kurzfristig aus und so reisten nur 10 Spieler nach Bad Ems.

Von Beginn an war die HSG hell wach und führte schnell mit 2:0 und 3:1-Toren. Erst danach spielten die Gastgeber Ihre Erfahrung aus und übernahmen die Führung, die auf maximal 3 Tore Vorsprung (29. MInute 15:12) anwuchs.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch und beim Zwischenstand von 19:19 in der 40. Minute war die Führung der Gastgeber egalisiert. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen.

In der Schlussphase gelang es der HSG trotz doppelter Manndeckung gegen die Rückraumschützen Alexander Vidojevic und Artjom Domme bis auf 30:27 mit 3 Toren abzusetzen, so dass dem Gastgeber trotz zum Schluss doppelter Überzahl nur noch Ergebniskorrektur zum 29:30 gelang.

Entsprechend euphorisch feierte das Team den Sieg, im dem Alex Vidojevic nicht nur aufgrund seiner 17 Tore sondern auch als Spielmacher und Lenker herausragte.

Zufrieden war auch Routinier Dirk Anders: „Wir sind als geschlossene Mannschaft aufgetreten und haben uns weder durch die Ausfälle noch durch die Rückstände aus dem Konzept bringen lassen. Am Ende war unser Sieg sicherlich ein bisschen glücklich aber verdient.“

Schon eine Woche nach vorne blickt der an diesem Spieltag ebenfalls erkrankt fehlende Jörg Wengenroth auf das Spitzenspiel am Samstag um 18.00 Uhr, wenn die HSG auf den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Weibern trifft: „In diesem Spiel muss alles passen, um die Routiniers aus Weibern zu ärgern. Die Weiberner verfügen über einen Klassetorwart und drei bis vier Spieler, die in der Lage sind zweistellig und mehr Tore zu werfen.“

Es spielten: Münz, Vogel; Vidojevic (17), Anders (2), Domme (7), Danihel (1), Müller (1), Hirbea, Metternich (1), Hengstermann (1).

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